14.06.2018, 08:00 Uhr

Bei Schlafapnoe arbeitet Herz in der Nacht schwer

In manchen Fällen helfen Atemmasken. (Foto: Andrey Popov / Fotolia)
Wenn es im Schlaf zu Atemaussetzern von mindestens zehn Sekunden kommt, spricht man von einer Schlafapnoe. Gründe für die Schlafapnoe sind entweder eine Störung des zentralen Nervensystems oder eine Verengung der oberen Atemwege. Das ist nicht nur unangenehm.

Unangenehme Folgen

Betroffene erwachen häufig aus dem Schlaf, haben Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und sind chronisch müde. Schnarchen und Atemaussetzer können ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen. Das Herz arbeitet auf Höchstleistung, um den Körper nach den Atemaussetzern mit Sauerstoff zu versorgen. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt. Begünstigt wird die Schlafapnoe durch Übergewicht, Alkohol sowie Schlaf- und Beruhigungsmittel. Weitere Ursachen können ein verkürzter Unterkiefer, vergrößerte Gaumen- oder Rachenmandeln sowie eine verkrümmte Nasenscheidewand sein. Zur Diagnose wird ein Apnoe-Test durchgeführt, bei dem Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz und Atemgeräusche aufgezeichnet werden. Je nach Ursache kann die Schlafapnoe durch Gewichtsreduktion, Schienen für das Kiefer, Atemmasken oder Operationen behandelt werden.

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