10.01.2018, 17:00 Uhr

COPD: Oft ist nicht nur die Lunge betroffen

Vermehrtes Husten kann – vor allem bei Rauchern – ein Warnsignal sein. (Foto: RFBSIP / Fotolia)

Was viele als simplen Raucherhusten abtun, kann das Anzeichen für eine schwere, chronische Lungenerkrankung sein, die sich hinter der Abkürzung COPD verbirgt.

Atemnot, Husten und Auswurf weisen darauf hin, dass in der Lunge Entzündungen durch das Rauchen entstanden sind. Diese Entzündungsreaktion kann aber auch anderswo im Körper Auswirkungen haben. „Jeder zweite COPD-Patient hat Begleiterkrankungen, die den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Milos Petrovic vom Krankenhaus Hietzing in Wien. Zu diesen zählen in erster Linie Herzkrankheiten, Diabetes, Osteoporose, Muskelschwund und Depression. Als wichtigste Maßnahme bei COPD gilt der sofortige Rauchstopp, um die Atemwege nicht noch mehr zu reizen.

Gezielte Behandlung

Als Therapie der Wahl gelten entzündungshemmende Mittel, die mithilfe von Inhalatoren direkt in der Lunge freigesetzt werden. Und auch die Begleiterkrankungen müssen entsprechend mit Medikamenten behandelt werden, um die Lebensqualität zu erhöhen und Todesfällen vorzubeugen.

Die häufigsten Fragen rund um COPD beantworten wir hier...


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