29.06.2017, 20:00 Uhr

Der kleine Bruder der Krampfader

Eine Laserbehandlung ist üblich. (Foto: mkrberlin/ Fotolia.com)

Besenreiser sind in den meisten Fällen ein rein optischer Makel.

Besenreiser zählen zur Familie der Krampfadern und sind im Prinzip kleine Venen, die sich einem Reisigbesen gleich ausbreiten. Für die Gesundheit sind sie in aller Regel unbedenklich. Nur in wenigen Fällen können Besenreiser ein Hinweis auf eine tiefer liegende Venenerkrankung sein. Auch zu Schmerzen kommt es relativ selten und nur dann, wenn die Besenreiser sehr großflächig auftreten. Da sie bläulich durch die Haut schimmern, werden sie von vielen Betroffenen jedoch als optischer Makel wahrgenommen.

Durchblutung behindern

Die klassischste Behandlung von Besenreiser ist die sogenannte Sklerotherapie. Dabei spritzt der Arzt ein Mittel in die Äderchen, das die Durchblutung unterbinden soll. Oft kommt es zunächst zu einem blauen Fleck, ehe nach einigen Wochen die Besenreiser verblassen. Immer beliebter wird währenddessen die Laser-Behandlung, bei der die Hitze der Laserstrahlen die roten Blutkörperchen schädigt. Das Prinzip ist ähnlich wie jenes der Sklerotherapie. Denn auch bei der Laser-Behandlung wird die Durchblutung der Besenreiser eingeschränkt. Entsprechende Therapien werden im Regelfall von Internisten oder Hautärzten angeboten, die sich auf Venen spezialisiert haben. Ein erster Ansprechpartner kann aber auch der Hausarzt sein, der einen geeigneten Spezialisten empfiehlt.

Alle weiteren Infos zur Behandlung finden Sie hier ...


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