17.05.2018, 08:00 Uhr

Die Krankheit der tausend Gesichter

Sehstörungen sind oft ein frühes Anzeichen einer MS. (Foto: foto.fritz / Fotolia)

Am 30. Mai wird im Rahmen des Welt-MS-Tages auf eine schubweise verlaufende Erkrankung des Gehirns aufmerksam gemacht.

Der Welt-MS-Tag am 30. Mai soll auf die chronisch-entzündliche Erkrankung des Gehirns und des Rückenmarks hinweisen, die in den meisten Fällen in Schüben verläuft. Auch als "Krankheit der 1000 Gesichter" bekannt, gleicht jedoch keine Multiple Sklerose der anderen. Augenprobleme, insbesondere das Sehen von Doppelbildern, zählen zu den häufigsten Frühsymptomen, treten aber nicht bei allen Betroffenen auf. Bei Verdacht ist ein Besuch beim Neurologen der erste Schritt zu einer möglichen Diagnose. Die Krankheit ist nicht heilbar, dank den medizinischen Fortschritten der letzten Jahre besteht mittlerweile aber für viele Betroffene die Aussicht auf einen weitgehend uneingeschränkten Alltag.
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