21.12.2017, 11:50 Uhr

Die Nervensäge unter den Klassikern

Wärme und Ruhe helfen bei einem Harnwegsinfekt. (Foto: agnieszka_marcinska / Fotolia)

Harnwegsinfekte sind sehr häufig und treffen vor allem Frauen.

Wie unangenehm Harwengsinfekte sind, davon können vor allem Frauen oft berichten. Schätzungen zufolge sind 50 bis 80% der Österreicherinnen einmal in ihrem Leben davon betroffen. Bei der gerne auch als Blasenentzündung bezeichneten Erkrankung handelt es sich genau genommen um eine Entzündung der ableitenden Harnwege. Dementsprechend kann die Harnleiter, die Harnblase oder die Harnöhre betroffen sein, ausgelöst wird die Problematik in den meisten Fällen durch die sogenannten E.-Coli-Bakterien. Diese Darmbakterien können über die Harnröhre aufsteigen und einen Infekt verursachen. Frauen sind viel häufiger betroffen, da ihre Harnröhre wesentlich kürzer ist als bei Männern.

Zu den typischen Symptomen des Harnwegsinfekts zählt tropfenweiser Harn bei gleichzeitig ständigem Harndrang. Weiters kommt es zu einem stechenden Schmerz sowie Brennen in im Unterbauch. Manchmal enthält der Harn sogar sichtbares Blut. Treten entsprechende Symptome auf, ist in jedem Fall die Abklärung mit einem Facharzt notwendig. Meistens wird der Harnwegsinfekt mit einer kurzzeitigen Antibiotika-Therapie behandelt und verläuft im Normalfall recht harmlos. Um den Heilprozess zu unterstützen, sollte der Betroffene stets auf eine warme Nierengegend und Blase achten. Hierbei erweist sich etwa eine Wärmflasche als geeigneter Helfer. Außerdem ist es wichtig, genug zu trinken, um den Harntrakt gründlich durchzuspülen.

Alle wichtigen Informationen zur Blasenentzündung finden Sie hier...


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