10.02.2017, 07:30 Uhr

Eine schwache Blase kann trainiert werden

"Wo ist die Toilette?" Betroffene mit Blasenschwäche fühlen sich im Leben oft eingeschränkt. (Foto: photo 5000 - Fotolia.com)

Bei einer Blasenschwäche kann es zu einem unkontrollierten Harnverlust kommen. Ein Blasentraining wirkt dem entgegen.

Ursachen für Blasenschwäche können altersbedingte oder hormonelle Veränderungen, sowie Entzündungen und Operationen sein. Auch Schwangerschaften und Geburten beeinträchtigen den Schließmuskel. Betroffene schämen sich obgleich ihrer Blasenschwäche oft und sprechen nicht gerne darüber. Mit den folgenden Tipps können die Beschwerden jedoch gut gelindert werden.

Gewichtsreduktion

Zu viele Kilos wirken sich negativ auf den Beckenboden aus, der die Blasenfunktion stärkt. Bereits eine geringe Gewichtsreduktion kann in Kombination mit leichter körperlicher Aktivität eine Besserung der Beschwerden bewirken.

Tagebuch führen

Empfehlenswert ist es auch, in einem Tagebuch zu notieren, wann und wie oft Sie Wasser lassen müssen. Notieren Sie sich gleichzeitig, was Sie gegessen und getrunken haben. Das Büchlein verschafft nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrem behandelnden Arzt einen Überblick. So ist eine zielgerichtete Therapie möglich.

Beckenboden kräftigen

Entwickeln Sie eingangs ein Gespür für den Beckenboden. Stellen Sie sich vor, Sie müssen dringend auf das WC und es ist keines in der Nähe. Bei den dabei angespannten Muskeln handelt es sich um jene des Beckenbodens. Sie können diese Muskeln mit gezielten Anspannungs- und Entspannungsübungen kräftigen. Spannen Sie dazu die Beckenbodenmuskeln bewusst an und ziehen Sie diese nach oben. Im Anschluss wieder nach unten richten. Mit der Zeit wird sich die Funktion der Blase verbessern. Wichtig ist es, Geduld zu haben und regelmäßig zu trainieren.

Wie Sie Ihre Blase noch trainieren können, lesen Sie auf gesund.at

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