10.08.2017, 11:00 Uhr

Er hat wenig Charme, der Reizdarm!

Bauchschmerzen sind für Reizdarm typisch. (Foto: gstockstudio - Fotolia.com)

Als Reizdarm werden Verdauungsbeschwerden bezeichnet, denen keine Krankheit zugrunde liegt.

Einen Reizdarm zu erkennen ist meistens eine langwierige Angelegenheit. Denn die Anzeichen sind ähnlich jener von vielen, teils schwerwiegenden Krankheiten des Verdauungstraktes. Daher müssen unter anderem Fructoseintoleranz und Morbus Crohn ausgeschlossen werden. Ist man erstmal mit der Diagnose konfrontiert, braucht man sich allerdings nicht alleine zu fühlen. Jeder zweite Mensch mit Magen-Darm-Beschwerden hat ein Reizdarmsyndrom.

Probleme ernst nehmen

Die Symptome sind je nach Typ des Syndroms unterschiedlich. Manche Menschen leiden besonders häufig unter Blähungen, andere unter Durchfall oder Verstopfung. In jedem Fall liegen beim Reizdarm keine schweren Erkrankungen zugrunde. Dennoch leidet die Lebensqualität, etwa 60% der Betroffenen entwickeln eine Depression. Umso wichtiger ist es, dass auch die Angehörigen ein Verständnis für die Problematik entwickeln. Viel zu häufig werden die Symptome des Reizdarms belächelt und fälschlicher Weise als Einbildung abgetan.

Alle Infos zum Thema Reizdarm lesen Sie hier...


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