03.05.2018, 08:00 Uhr

Gräserpollen, die krank machen

Rund 400 Millionen Menschen leiden in irgendeiner Form unter einer Allergie gegen Gräserpollen. (Foto: coldwaterman / Fotolia)
Das Wiesenrispengras und das Knäuelgras haben bereits zu blühen begonnen. "Die Belastungen sind bei sehr sensiblen Allergikern bereits abzusehen", weiß Katharina Bastl vom Pollenwarndienst der MedUni Wien. Gräserpollen gehören zu den häufigsten Auslösern von allergischen Symptomen bis hin zum Asthma, einer chronischen und potenziell gefährlichen Erkrankung.


Ganzer Körper reagiert

"Zudem sind die sichtbaren Symptome nur die Spitze des Eisberges, denn in Wahrheit reagiert der gesamte Körper, sogar mit Blutbildveränderungen. Das erklärt die starke Müdigkeit und Leistungsschwäche der Betroffenen", sagt Erika Jensen-Jarolim vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien. Allergiker, die sich mit Sport im Freien fit halten wollen, erleben gerade während der körperlichen Betätigung eine Verstärkung ihrer Symptome, die auch einen Asthmaanfall auslösen können. „Gräserpollen machen die Betroffenen krank, und Umweltfaktoren verschärfen auch noch die Allergenität des Pollens“, so die Fachfrau. Allergische Symptome können gemildert oder gar verhindert werden. Die rechtzeitige Diagnose beim Facharzt kann helfen, bereits gewappnet in die anstehende Gräserpollensaison zu gehen.

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