11.01.2018, 11:00 Uhr

Gut hören, aber schlecht verstehen

Schwerhörigkeit kann auch junge Menschen treffen. (Foto: Picture-Factory / Fotolia)

Eigentlich gut zu hören, in Gesprächen aber dennoch vieles nicht zu verstehen, ist kein Widerspruch.

Schwerhörigkeit hat viele Facetten. Es mag zunächst wie ein Widerspruch klingen, aber manche Menschen verstehen schlecht, obwohl sie gut hören. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Hochton-Hörverlust. Jene Sinneszellen, die für das Wahrnehmen hoher Töne zuständig sind, funktionieren nicht mehr richtig. So kann es passieren, dass der Betroffene einzelne Konsonanten falsch versteht oder sie mit anderen verwechselt.

Verschiedene Auslöser

Durchblutungsstörungen oder auch Diabetes können ein Entstehen des Problems begünstigen, oft hinterlässt auch ein Hörsturz eine dauerhafte Störung. Gefährdet sind außerdem Menschen, die berufsbedingt oder in der Freizeit regelmäßig großer Lärmbelastung ausgesetzt sind. Viele Betroffene eines Hochton-Hörverlusts erleben sich selbst gar nicht als schwerhörig. Das Problem sollte aber nicht zuletzt auch als mögliches Symptom einer anderen Erkrankung ernst genommen werden.

Wie die Atemtherapie Menschen mit Mukoviszidose helfen kann, lesen Sie hier...


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