08.03.2018, 08:00 Uhr

Haustier trotz Allergie?

Katzenallergien sind eigentlich ein Verbrechen an die Menschheit. (Foto: tashka2000 / Fotolia)

Auf Haustiere allergisch zu sein, ist eines der größten Dilemmata unserer Zeit. Muss man wirklich auf die kuschligen Mitbewohner verzichten?

Kaum ein Freund ist ein so treuer Begleiter wie unser Haustier. Viele bezeichnen sich stolz als Hundemensch, andere bevorzugen Katzen oder kleinere Weggefährten. Manchmal aber stellt sich der Liebe zwischen Mensch und Tier die Gesundheit in den Weg. Wenn in Anwesenheit eines kuschligen Vierbeiners regelmäßig die Nase rinnt, man viel hustet oder gar in Atemnot gerät, könnte dies auf eine Allergie hinweisen. Der Hausarzt lässt in diesen Fällen gerne einen Pricktest durchführen, um den genauen Auslöser der Reaktion zu erkennen.

Wehren gegen die Allergie

Selbst die finale Diagnose, allergisch auf das eigene Haustier zu sein, muss aber noch kein Grund zum Verzweifeln sein. Denn wirklich gefährlich ist dies nur in den seltensten Fällen. Sofern der Arzt keine Bedenken hat, ist das Behalten des Tieres daher theoretisch denkbar. Um die eigene Belastung zu verringern, sollte man sich aber an einige Regeln halten. Sinnvoll ist es, Fenster möglichst oft offen zu halten, das Tier mindestens einmal pro Woche zu waschen und die Wohnung regelmäßig zu reinigen. Hilfreich ist außerdem der Verzicht auf Teppichböden, da Tierhaare leicht an diesen hängen bleiben.

Weiterführende Informationen zur Tierhaarallergie finden Sie hier...


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