25.09.2014, 00:00 Uhr

Krebsfördernde Rolle eines Leber-Proteins entdeckt

(Foto: Foto: APA/dpa)
Das Leberzellkarzinom (HCC) gehört weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen. Eine wesentliche Rolle beim Tumor spielt das Zellwachstum, das durch das menschliche Protein EGFR kontrolliert wird. Bei vielen Krebszellen ist es mutiert oder in übergroßer Zahl vorhanden. Eine Studiengruppe am Comprehensive Cancer Center von MedUni und AKH Wien hat nun herausgefunden, dass die Gefahr von diesem Protein nicht – wie bisher angenommen – von seiner Anwesenheit innerhalb der Tumorzelle ausgeht, sondern vielmehr von seiner Aktivität in den Nachbarzellen abhängt. Eine wichtige Entdeckung, um das Leber-Protein als Angriffspunkt zielgerichteter Therapien zu nutzen.
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