21.10.2016, 09:00 Uhr

Krebspatienten profitieren von Sport

Leichte körperliche Bewegung verbessert die Lebensqualität von Krebspatienten. (Foto: DragonImages - Fotolia.com)

Die Diagnose Krebs verändert das Leben. Ängste und Sorgen sowie Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapien belasten Körper und Psyche. Bewegung schafft einen Ausgleich und fördert den Therapieerfolg.



Krebspatienten profitieren von einem leichten Trainingsprogramm. Bewegung kann Erschöpfungszustände und depressive Verstimmungen verringern. Wichtig ist es, die Trainingsintensität mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

Bewegung fördert Therapieerfolg


Unser Immunsytem verfügt über Abwehrzellen. Diese natürlichen Killerzellen sind in der Lage Tumorzellen aufzuspüren und abzutöten. Studien haben ergeben, dass Menschen mit guter Fitness mehr von diesen natürlichen Killerzellen zur Verfügung haben. Das bedeutet: Je leistungsfähiger ein Krebspatient ist, desto mehr Abwehrzellen bleiben im Blut. Diese stehen dem Körper für die Tumorzellabwehr zur Verfügung. Langfristig betrachtet steigen dadurch auch die Überlebenschancen der Patienten.

Welche Sportarten sind empfehlenswert?

Ideal ist eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. Empfehlenswerte Sportarten sind Walking, Schwimmen und (Ergometer)Radfahren. Krebspatienten sollten nicht an Ihre Leistungsgrenzen gehen. Nach Operationen ist Sport generell tabu. Auch bei fieberhaften Infektionen, schwerer Blutarmut oder erhöhter Blutungsneigung sollten anstrengende körperliche Tätigkeiten vermieden werden.

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