06.07.2017, 09:00 Uhr

Lästiger Fußpilz – was hilft dagegen?

Nach dem Duschen die Zwischenräume der Zehen gut abtrocknen - das beugt Fußpilz vor. (Foto: Kalim/ Fotolia.com)

Jucken und Brennen an den Füßen können Anzeichen für einen Fußpilz sein. Wie lässt sich die Infektion behandeln und was kann man vorbeugend tun?

Wie alle Pilze findet auch der Fußpilz vor allem dort seinen Nährboden, wo es feucht und warm ist. Das ist etwa in öffentlichen Bädern, Duschen, Saunen oder den Teppichböden von Hotelzimmern der Fall. Besonders die schlecht durchlüfteten Zwischenräume der Zehen sind besonders für die Besiedelung vom Fußpilz anfällig. Juckreiz gilt als erstes Warnsignal, gefolgt von Rötungen und Schuppen sowie Bläschenbildung.

Was tun?

Bei der Behandlung von Fußpilz gilt es zum einen den Erreger selbst und zum anderen die Bakterien, die häufig zusammen mit Fußpilz auftreten zu bekämpfen. Dafür stehen Mittel mit antimikrobieller sowie antibakterieller Wirkung zur Verfügung. Sogenannte Antimykotika bekämpfen das Pilzwachstum. Meist reicht eine lokale Therapie in Form von Salben und Cremen. In besonders hartnäckigen Fällen werden zusätzlich Tabletten gegeben, die gegen die auslösenden Erreger der Pilzerkrankung wirken.

Wie vorbeugen?

Ganz einfache Maßnahmen wirken einem neuerlichen Auftreten des Pilzes entgegen. So sollten die Socken täglich gewechselt werden. Ideal sind Baumwollsocken. Lederschuhe lassen mehr Luft an die Füße und sollten Synthetik-Schuhen vorgezogen werden. Das häufige Waschen der Handtücher bei mindestens 60Grad ist eine weitere Vorbeugemaßnahme. In „Pilzhochburgen“ wie Schwimmbädern und Saunas sollten stets Badeschuhe getragen werden.

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