10.05.2018, 09:00 Uhr

Mythen der Medizin: Vegetarier und Eisenmangel

Wir überprüfen die populärsten Mythen der Medizin auf ihren Wahrheitsgehalt. (Foto: pix4U / Fotolia)

Vegetarische Ernährung wird oft mit einem erhöhten Risiko für Eisenmangel in Verbindung gebracht.

Fleischverzicht sei moralisch zwar vorbildlich, würde aber zwangsläufig zu einem Eisenmangel führen. Diese Haltung war bislang stark verbreitet und hat auch heute noch eine gewisse Relevanz. Die Ernährungswissenschaft zeigt allerdings deutlich auf, dass an dem Mythos wenig dran ist. Zwar ist Fleisch tatsächlich ein verlässlicher Eisenlieferant, doch in der vegetarischen Küche finden sich diesbezüglich geeignete Alternativen. Sechs Scheiben Roggenvollkornbrot decken beispielsweise den Tagesbedarf ab. Wer kein großer Freund des Vollkornbrotes ist, findet Eisen unter anderem noch in Hülsenfrüchten, Nüssen, Zucchini, Karotten und Spinat.

Mehr zum Thema Eisenmangel erfahren Sie hier...

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