28.06.2017, 15:00 Uhr

„Nervenschmerzen“ nicht ignorieren

Schmerzen bei sanfter Berührung können Ausdruck von neuropathischen Schmerzen sein. (Foto: Светлана Белозерова - Fotolia.com)

Neuropathische Schmerzen können chronisch werden und zu Schlafstörungen oder Depressionen führen.

Bis zu sieben Prozent der Bevölkerung leiden unter neuropathischen Schmerzen. Sie entstehen durch eine Schädigung oder Erkrankung des Nervensystems. Ein eingeklemmter Nerv oder ein Schaden nach einer Operation können ebenso dafür verantwortlich sein, wie Gürtelrose, Diabetes, Schlaganfall oder Parkinson. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Diagnose, die unter anderem mittels Schmerzfragebogen beim Arzt erfolgt.

Nicht alle Schmerzmittel helfen

Die Nervenschmerzen werden von Betroffenen als brennend, kribbelnd oder wie „ein elektrischer Schock“ beschrieben. Auch Taubheitsgefühle oder Schmerzen bei sanfter Berührung können Ausdruck neuropathischer Schmerzen sein. Oft kommen gestörte Empfindungen von Druck, Kälte oder Hitze hinzu. Bestehen die Beschwerden lange, können sie chronisch werden und das Risiko für Begleiterkrankungen wie Schlafstörungen und Depressionen erhöhen. Von einer Selbstbehandlung ist abzuraten, denn nicht jedes Schmerzmittel ist geeignet die Symptome zu lindern.

Mehr zum Thema Schmerztherapie erfahren Sie hier ...


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