12.07.2018, 09:00 Uhr

Polycythaemia vera: Wenn das Blut zu zähflüssig wird

nurse labeling blood in a vacuum tube (Foto: auremar / Fotolia)
Schwindel, Juckreiz und Hautrötungen sind häufige Anzeichen einer Polycythaemia vera. Das ist eine chronische Erkrankung der blutbildenden Zellen im Knochenmark. Dabei werden zu viele Blutzellen, insbesondere rote Blutkörperchen, gebildet. Dadurch wird das Blut dickflüssiger und kann nicht mehr so gut durch die Gefäße fließen. Dies wiederum kann unter anderem zu Symptomen wie Durchblutungsstörungen und Thrombosen führen.

Aderlass oder "milde Chemo"

Zur Behandlung wird unter anderem der Aderlass angewendet. Es wird so viel Blut entnommen, bis der Anteil der roten Blutkörperchen weniger als 45 Prozent beträgt. Für die medikamentöse Therapie können Thrombozytenaggregationshemmer zum Einsatz kommen. Diese verlangsamen die Blutgerinnung und schützen das Blut vor Verklumpungen. Wenn die Erkrankung trotz der ersten beiden Behandlungsansätze weiter fortschreitet, wird oft eine Hydroxyurea (milde Form der Chemotherapie) eingesetzt, um die Anzahl der Blutzellen generell zu reduzieren/normalisieren.

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