23.09.2016, 07:00 Uhr

Psoriasis – wenn die Haut schuppt

Juckende Kopfhaut kommt bei Schuppenflechte häufig vor. (Foto: vladimirfloyd - Fotolia.com)

Menschen, die unter Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, neigen zu Hautrötungen und schuppiger Haut. Die Erkrankung verläuft meist in Schüben und ist für Betroffene sehr belastend.

Wie kommt es dazu?

Bildhaft gesprochen geht einer Schuppenflechte ein fehlgesteuertes Immunsystem voraus. Eigentlich soll es unerwünschte Eindringlinge wie zum Beispiel Viren fernhalten. Bei Psoriasis richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper. Es arbeitet im Übermaß und produziert zu viele Hautzellen. Tatsächlich erneuert sich die Haut von Patienten mit Schuppenflechte sechs bis zehnmal schneller als gesunde Haut. Die Folgen sind Entzündungsreaktionen und Schuppen. Typischerweise treten sie an Ellbogen, den Knien, den Beinen, in der Kreuzregion auf der Kopfhaut auf.

Wenn Fische die Hautpflege übernehmen

Individuell abgestimmte Hautpflege und ein möglichst stressarmer Alltag wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Eine vollständige Heilung gibt es nicht. Durch moderne Therapien ist die Schuppenflechte jedoch gut behandelbar. Für Furore sorgt dabei die rötliche Saugbarbe - eine Fischart aus der Familie der Karpfen. Sie knabbert gerne abgestorbene Hautschuppen. Gesunde Haut bekommt ihr jedoch nicht. Sie ist also der ideale „Therapiefisch“.

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