07.02.2018, 15:00 Uhr

Rheumamedikamente können auf den Magen schlagen

Nebenwirkungen von Medikamenten müssen bedacht werden. (Foto: auremar / Fotolia)

Mit fortschreitendem Lebensalter kommt es bei vielen Menschen zu Schmerzzuständen, zum Beispiel aufgrund von rheumatischen Erkrankungen.

Arthritis und Arthrose werden häufig mit speziellen Medikamenten behandelt, die leider aber nicht ganz ohne Nebenwirkungen sind: Jeder vierte bis zehnte Patient entwickelt ein Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwür. Blutarmut oder Blut im Stuhl sind erste Anzeichen, später gesellen sich auch Schmerzen im Oberbauch hinzu. Treten solche Symptome auf, muss unbedingt mit dem Arzt Rücksprache gehalten werden.

Den Magen schützen

Neben den klassischen Rheumamedikamenten gibt es auch eine Reihe an anderen Medikamenten, die bei chronischen Schmerzen eingesetzt werden können. Kann das Behandlungsschema nicht geändert werden oder liegen andere Risikofaktoren für ein Geschwür vor, wird ein Mittel zur Hemmung der Bildung von Magensäure verschrieben. „Da Rauchen eine bekannte Ursache für Geschwüre ist, stellt der Rauchstopp ebenfalls eine wichtige Maßnahme dar“, ergänzt Christoph Gasche, Facharzt für Innere Medizin in Wien und Klosterneuburg.

Über weitere Ursachen für Magengeschwüre lesen Sie hier...


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