10.11.2016, 14:06 Uhr

Thymian hilft gegen Hustenreiz

Thymian hat schleimlösende Wirkung (Foto: Fotolia.com)

Wenn jemand Halsweh, Husten und Schnupfen hat, spricht man schnell von einer Grippe.

Aus medizinischer Sicht handelt es sich aber meist nur um einen grippalen Infekt, also um eine herkömmliche Erkältung, die von Viren ausgelöst wird. Zu den Symptomen zählen neben Schluckbeschwerden auch Husten, Heiserkeit und vereinzelt mäßiges Fieber. Bei sehr hohen Körpertemperaturen oder besonders starken Beschwerden muss hingegen von einer Grippe (Influenza) ausgegangen werden.

Heißes Wasser befeuchtet

Feuchte Luft lindert den Hustenreiz. Schüsseln mit heißem Wasser, eventuell angereichert mit ein paar Tropfen ätherischer Öle, erhöhen auf wohltuende Weise die Luftfeuchtigkeit. Ist kein Fieber vorhanden, unterstützen Hausmittel und Pflanzenwirkstoffe den Heilungsprozess.

Verschiedene Methoden

Es ist wichtig, viel zu schlafen und zur Ruhe zu kommen, Wärme auf der Brust fördert die Durchblutung und dadurch die Schleimlösung. Wer viel trinkt, hält die Schleimhäute feucht, auch Lutschtabletten helfen dabei, Halsweh wohltuend zu besänftigen.
Der trockene („unproduktive“) Husten ist zwar sehr anstrengend und belastend, aber meist nach zwei bis drei Tagen vorüber. In dieser Phase helfen am besten hustenreizstillende Präparate. Der Körper bildet ein Sekret, mit dessen Hilfe er beim Husten Krankheitserreger wieder loswird. Der Husten mit Sekret (Bronchitis) bringt nach jedem Abhusten Erleichterung, sinnvoll sind hier Maßnahmen, die dabei helfen, den Schleim zu verflüssigen. Eine Bronchitis wird nicht nur durch Erkältungsviren ausgelöst, sie kann durch Staubbelastung, chemische Dämpfe oder übermäßiges Rauchen auch chronisch werden.

Den Schleim verflüssigen

Bei Husten haben sich Eibisch und Thymian in Form von Tropfen, Sirup, Saft oder Lutschtabletten bewährt, sie bewirken, dass sich der Schleim verflüssigt - und sorgen so dafür, dass man den zähen Schleim schneller loswird.
Bei einem kratzenden Hals ist es ratsam, mit Salzwasser zu gurgeln, Salbeitee sowie Lutschtabletten können den rauen Hals besänftigen.
Thymian wird nicht nur in der Küche verwendet. Das beliebte Kraut fördert die Schleimbildung bei trockenem Husten, auch bei Reizhusten hat Thymian vielfach eine beruhigende Wirkung. Er bekämpft Viren bei Bronchitis und verflüssigt das Hustensekret. Nach einer Woche sollten sich Schleimfluss und Hustenreiz wieder normalisiert haben. Auch bei Entzündungen der Mundschleimhaut hat sich Thymian mit antibakteriellen und antiviralen Wirkstoffen bewährt.
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