15.03.2017, 15:00 Uhr

Was kann die Bachblütentherapie?

Die Bachblütentherapie ist nicht unumstritten. (Foto: Schlierner - Fotolia.com)

Die Bachblütentherapie ist unter Medizinern und Patienten gleichermaßen polarisierend.

Strenge Vertreter der Schulmedizin sind auf Befürworter von alternativen Methoden in aller Regel nicht gut zu sprechen. Einer der beliebtesten Streitpunkte ist die bis heute polarisierende Bachblütentherapie. Diese geht auf den britischen Arzt Edward Bach zurück, der seine ganz eigene Theorie zu den Abläufen in unseren Körpern aufstellte. Demnach entstehen Krankheiten aus einem Konflikt zwischen Geist und Seele, was wiederum eine negative psychische Haltung nach sich zieht. In weiterer Folge, so Bachs Theorie, sind unsere Selbstheilungskräfte beeinträchtigt.

Chronische und akute Probleme

Für ein funktionierendes seelisches Gleichgewicht sollen die sogenannten Bachblüten sorgen. Dahinter verbergen sich 38 verschiedene Pflanzen, die in 7 Gruppen unterteilt werden. Ein Bachblütentherapeut kann anhand einiger Fragen eine passende Mischung zusammenstellen, mit der je nach Bedarf etwa Ängste, Unsicherheiten oder Einsamkeit behandelt werden können. Die Einnahme ist von der Art der Probleme abhängig. Bei chronischen Beschwerden werden meistens 4 tägliche Dosierungen von je 4 Tropfen angeordnet. Gegen akute Zustände wiederum soll die Wasserglasmethode helfen. Hierbei wird ein Glas Wasser mit 2 Tropfen angereichert und über den Tag verteilt in kleinen Schlücken getrunken.

Gegner und Befürworter

Es gibt zwar keine wissenschaftlichen Belege für die Wirkung der Bachblütentherapie, weshalb auch die Krankenkasse keine Kosten übernimmt. Dennoch hat die polarisierende Methode eine wachsende Zahl an Befürwortern. So kommt sie etwa begleitend zur Psychotherapie immer öfter zum Einsatz.

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