13.12.2017, 15:00 Uhr

Was unsere Haut stresst

Wenn die Psyche gesund ist, freut sich auch die Haut. (Foto: Foto: BillionPhotos.com / Fotolia)

Die Psyche spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die körperliche Gesundheit geht.

Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis oder Akne haben Studien zufolge auch manchmal eine seelische Komponente. Schwierige Lebenssituationen, Stress und Streit können bestehende Hautprobleme verschlimmern oder Krankheitsschübe auslösen. Ein schlechteres Hautbild führt bei vielen Betroffenen wiederum dazu, dass sie sich noch niedergeschlagener fühlen.

Schnell behandeln

Bei einer Befragung von österreichischen Psoriasis-Patienten gaben mehr als zwei Drittel an, dass Stress und psychische Belastung sich auch auf ihrer Haut bemerkbar machen. Eine andere Untersuchung zeigte, dass etwa jeder achte Schuppenflechte-Patient unter Depressionen leidet. Schnell eine Behandlung für die jeweilige Hauterkrankung einzuleiten, kann sich darum auch positiv auf die Psyche auswirken. Und umgekehrt trägt auch eine Stärkung der Psyche mitunter dazu bei, dass die Haut sich schneller von einem Krankheitsschub erholt.

Ab zum Hausarzt

„Die Aufgabe der Hausärzte ist es, chronische Krankheiten möglichst frühzeitig zu erkennen“, meint der Allgemeinmediziner Erwin Rebhandl dazu. „Oft werden bei Vorsorgeuntersuchungen, wenn sich der Patient entkleidet, zufällig Hautveränderungen entdeckt“, berichtet er aus der Praxis. Schon in dieser frühen Phase, wo der Leidensdruck der Betroffenen noch gering ist, sollte nach einer passenden Therapiemöglichkeit gesucht werden.

Wie sich die Psyche auf das Hautbild auswirkt, lesen Sie hier...


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