10.02.2017, 10:00 Uhr

Was versteht man unter der basischen Ernährung?

Reichlich Obst und Gemüse versorgt Ihren Körper mit vielen Vitaminen und Basen. (Foto: Alexander Raths - Fotolia.com)

Zu viel Zucker, Fleisch und Genussmittel wie Alkohol und Kaffee machen den Körper im wahrsten Sinne des Wortes „sauer“. Eine basische Ernährung wirkt einem Säureüberschuss entgegen. Welche Lebensmittel sollten dabei auf dem Speiseplan stehen?

Mindestens 80 Prozent der aufgenommenen Nahrung sollten basischen Charakter haben. Der restliche Anteil von 20 Prozent sollte auf neutrale und säurebildende Lebensmittel fallen. Bei unseren Ernährungsgewohnheiten verhält es sich oft umgekehrt. Wir nehmen überwiegend säurebildende Lebensmittel zu uns. Müdigkeit, Leistungsschwäche und eine vermehrte Anfälligkeit für Infekte und Hautunreinheiten können die Folge sein.

Pflanzliche Lebensmittel = Basen

Zu den stärksten Basenbildern gehören die meisten Obst- und Gemüsesorten, sowie Kartoffeln und Trockenfrüchte. Pflanzliche Lebensmittel verfügen über einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese sind in der Lage Säuren abzupuffern. Tierische Lebensmittel enthalten wiederum reichlich schwefel- und phosphorhaltige Verbindungen. Beim Abbau entstehen Säuren, die vom Körper ausgeschieden werden müssen.

Basische Ernährung, leicht gemacht

Wer oft mit frischen Zutaten kocht und Fertigprodukte weitgehend meidet, tut sich und seinem Körper bereits viel Gutes. Greifen Sie oft zu Obst und Gemüse und versuchen Sie den Verzehr von Weißmehlprodukten, Süßigkeiten und Zucker im Allgemeinen stark einzuschränken. Indem Sie täglich 2-3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, können Sie die Funktion Ihrer Nieren und damit die Säureausscheidung über den Körper unterstützen. Und noch ein Tipp: Regelmäßige Entlastungstage, an denen Sie nur Gemüse oder Kartoffeln zu sich nehmen sind ideal, um einen bestehenden Säureüberschuss auszugleichen.

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