05.04.2017, 11:00 Uhr

Welcher Sport passt bei Diabetes?

Für Diabetiker ist richtiger Sport wichtig. (Foto: ratmaner - Fotolia.com)

Sport ist für Diabetiker extrem gesund, solange wichtige Regeln eingehalten werden.

Aus Rücksicht auf den eigenen Körper könnten manche Diabetiker auf die Idee kommen, lieber gar keinen Sport zu machen. Das ist allerdings ein denkbar falscher Ansatz, denn regelmäßige Bewegung ist gerade für Betroffene der Stoffwechselkrankheit essentiell. Für Typ 1 Diabetiker gibt es eigentlich fast gar keine Einschränkungen. Acht geben sollte man bei der wettkampfmäßigen Betreibung von Sportarten. Wenn der Körper zu stark überfordert wird, kann es zu einer sogenannten Zuckerentgleisung kommen. Dennoch gibt es sogar Olympiasieger, die mit der angeborenen Form der Krankheit zu kämpfen haben.

Viele Vorteile

Bei Typ 2 Diabetes kann vor allem Ausdauersport langfristig die Entwicklung der Krankheit sehr positiv beeinflussen. So können sich unter anderem Blutzuckerwerte verbessern, Blutfette sinken und auch Übergewicht kann reduziert werden. All das ist für die Lebensqualität des Diabetikers von großen Vorteil. Wenn lediglich eine gestörte Glukosetoleranz vorliegt, kann Training sogar die Manifestation der Krankheit verhindern.

Alltag nützen

Zu vermeiden sind klassische Risiko- bzw. Extremsportarten, da diese für gefährliche Adrenalinschübe sorgen können. Auf Fallschirmspringen, Eisklettern, Tauchen und Co. sollten Diabetiker eher verzichten. Besser geeignet sind vergleichsweise ruhige Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen oder Schwimmen. Nicht zu unterschätzen ist aber auch der Wert von Alltagsbewegungen. Wer auf dem Weg nach oben mal die Stiegen statt dem Lift wählt oder zur Arbeit öfter mit dem Rad als mit dem Auto fährt, wird langfristig davon profitieren.


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