08.02.2018, 10:14 Uhr

Wenn die Schilddrüse nicht genug Hormone produziert

Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse werden nicht genug Hormone produziert (Foto: Syda Productions / Fotolia)

Erkrankungen der Schilddrüse treten dreimal häufiger bei Frauen als bei Männern auf.

Eine gesunde Schilddrüse produziert die notwendigen Hormone für einen normal ablaufenden Stoffwechsel. Kommt es zu einer Unterfunktion der Schilddrüse, wird nicht genug von diesen Hormonen produziert. Das führt wiederum dazu, dass sämtliche Stoffwechselprozesse verlangsamt ablaufen. Bei einer Überfunktion verhält es sich genau umgekehrt. Zu den häufigsten Ursachen einer Unterfunktion zählt die Autoimmunerkrankung Hashimoto‐Thyreoiditis. Die Erkrankung ist zwar nicht heilbar, sie kann aber sehr gut behandelt werden. Dabei wird dem Körper täglich das künstlich hergestellte Hormon L‐Thyroxin zugeführt, meist in Form einer Tablette.

Die Rolle der Ernährung

Um die Schilddrüse gesund zu halten, sollte man auf eine optimale Versorgung mit Jod und Selen achten. Besonders reich an Selen sind Kokos- und Paranüsse. Auch die Zufuhr von Kalzium ist wichtig. Neben Milch und Milchprodukten sowie Haselnüssen enthalten Brokkoli und grünes Gemüse wertvolles Kalzium. Zuviel Phosphor und Salz, etwa enthalten in Wurst, sollte vermieden werden.

Mehr zum Thema Schilddrüsenunterfunktion erfahren Sie hier....


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