31.10.2017, 17:00 Uhr

Wenn Mann das Rauchen nicht lassen kann

Der Rauchstopp tut auch dem Herzen gut. (Foto: Boonchai / Fotolia)

Eine Zigarette gleich nach dem Aufwachen, eine zum Kaffee, eine vor dem Mittagessen – was für viele als harmloses Laster gilt, schlägt sich nicht nur auf die Lunge, sondern auch auf das Herz-Kreislauf-System nieder.

Jeder vierte Mann greift täglich zum Glimmstängel, in der Altersgruppe der 20- bis 54-Jährigen ist es sogar jeder dritte. Zu den häufigsten Todesursachen zählen bei Männern in Österreich Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie erkranken auch etwas öfter als Frauen an Diabetes – ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schlägt sich ebenfalls auf die Herzgesundheit nieder.

Spätfolgen für das Herz

Im Männergesundheitsmonat November, auch als „Movember“ bekannt, muss darum auch auf die Spätfolgen des Rauchens aufmerksam gemacht werden: Nikotin verursacht, dass das Herz schneller schlägt und sich die Blutgefäße verengen, was eine Steigerung des Blutdrucks zur Folge hat. Mit der Zeit beginnen die Gefäße, sich zu verhärten und der Herzmuskel wird schlechter mit Sauerstoff versorgt – gleichzeitig wird das Blut dicker und Blutgerinnsel können sich leichter bilden. Durch diese Faktoren steigt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Bei jenen Personen, die einen Schlaganfall erleiden, ist jeder zehnte Raucher. Wenn Männer den Rauchstopp allerdings schaffen, verringert sich das Risiko auf eine Herzkrankheit nach einem Jahr um 50 Prozent.

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