08.02.2017, 17:00 Uhr

Zu wenig Eisen im Blut? Ein Selbsttest verrät es!

Zu wenig Eisen im Körper bedeutet automatisch auch zu wenig Sauerstoff. Das macht schlapp! (Foto: Spectral-Design - Fotolia.com)

Fühlen Sie sich manchmal gerädert, motivations- und lustlos? Möglicherweise steht ihrem Körper zur wenig Eisen zur Verfügung.

Eisen ist ein wichtiger Bestandteil jeder Körperzelle und wird für den Sauerstofftransport und die Energiegewinnung benötigt. Da unser Körper Eisen selbst nicht herstellen kann, muss es täglich über die Nahrung zugeführt werden. In bestimmten Lebensphasen und bei chronischen Krankheiten ist der Eisenbedarf erhöht. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann an den Eisenreserven knabbern.

Vorsicht vor zu viel Eisen

Das Tückische an einem Eisenmangel sind seine unspezifischen Anzeichen und sein schleichender Verlauf. Symptome wie Kopfschmerzen und depressive Verstimmungen können zudem auch auf andere Erkrankungen hindeuten. Manche Menschen nehmen verdachtshalber Eisenpräparate ein, in der Hoffnung, sich Gutes zu tun. Ein Irrtum, zumal diese Nahrungsergänzungsmittel nur bei tatsächlichem Mangel sinnvoll sind. Bei ohnehin gut gefüllten Eisenspeichern können sie sogar Schaden anrichten.

Zuerst testen, dann schlucken

Es ist daher wichtig, einen vermuteten Eisenmangel diagnostisch bestätigen zu lassen. Am besten, Sie wenden sich hierzu an einen Arzt, der bestimmte Blutwerte untersucht. Mittlerweile sind auch Selbsttests erhältlich, die eine hohe Verlässlichkeit versprechen. Dabei wird mit Hilfe einer beiliegenden Nadel ein Tropfen Blut entnommen. Binnen zehn Minuten soll die Diagnose stehen. Selbsttests können einen Besuch beim „Onkel Doktor“ jedoch nicht ersetzten.

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