04.06.2016, 09:54 Uhr

Rock in Vienna 2016: Rammstein, Slayer und Apocalyptica heizten ihren Fans ein

Slayer-Gitarrist Kerry King feierte am 3. Juni beim Auftritt am Rock in Vienna seinen 52. Geburtstag. (Foto: Arnold Burghardt)

45.000 Besucher pilgerten laut Veranstaltern am ersten Tag des Rock in Vienna-Festivals auf die Donauinsel, um die feurige Show von Rammstein, die Thrasher Slayer sowie die finnischen Cello-Rocker Apocalyptica zu sehen.

WIEN. Weitere acht Bands spielten am 3. Juni, darunter auch das japanische Musik-Kuriosum Babymetal, das derzeit polarisiert wie keine andere Band. "Entweder man liebt sie, oder man hasst sie", sagt "Rock in Vienna"-Veranstalter Werner Stockinger.

>> Bildergalerie: Apocalyptica am Rock in Vienna 2016
>> Bildergalerie: Slayer am Rock in Vienna 2016

Ebenfalls hochkarätig, obwohl im Nachmittagsprogramm gelistet: Die Thrasher Anthrax, die gemeinsam mit Metallica, Slayer und Megadeth den Metal in den 80ern maßgeblich gestaltet haben.

Feuer und Flamme für Rammstein

Die deutsche Industrial-Metal-Legende Rammstein ließ sich am "Rock in Vienna" nach dreijähriger Auszeit das erste Mal wieder in Österreich blicken. Die Show der von Till Lindemann angeführten Truppe verlief gewohnt feurig: Das Pyro-Technik-Aufgebot tröstete über die – dem engen Festival-Zeitplan geschuldete – kurze Spieldauer hinweg. Auf der Setlist standen vor allem die großen Rammstein-Hits – unter anderen "Du hast", "Engel" und "Sonne".

Slayer mit Regenbogen

Als Slayer die Bühne betraten, war noch unklar, ob das Wetter halten würde. Der Feierlaune des Publikums tat das keinen Abbruch. Slayer lieferten eine souveräne Show mit bekannten Songs: "South of Heaven", "War Ensemble" und "Reign in Blood" waren Höhepunkte des Auftritts.

Frontman Tom Araya ließ sich ob der Besuchermenge sogar zum Plaudern hinreißen und bewies Sinn für (schwarzen) Humor: Als "Liebeslied" kündigte er den Song "Dead Skin Mask" an, der von den Taten des us-amerikanischen Serienmörders Ed Gein handelt. Übrigens: Gitarrist Kerry King feierte am Tag des Auftritts seinen 52. Geburtstag. Da passte der Regenbogen gut, der während des Slayer-Auftritts den Himmel zierte.

Cello-Rock aus Finnland

Eingebettet zwischen den härtesten Acts des Festivals Slayer und Rammstein wirkten die Finnen Apocalyptica mit ihrem Cello-Rock exotisch. Ursprünglich als Quartett und mit vielen Metallica-Cover-Nummern im Gepäck unterwegs, setzen Apocalyptica mittlerweile auch auf Schlagzeug, Gesang und Eigenkompositionen. Man mag darüber denken, was man will: Mit einer mitreißenden Show diente der Apocalyptica-Auftritt als perfekter Stimmungsmacher, bevor Rammstein dem Publikum wortwörtlich einheizen durften.

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2.031
Wolfgang Unterhuber aus Land Österreich | 04.06.2016 | 22:31   Melden
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