10.10.2016, 09:34 Uhr

Brandeinsatz im Koralmtunnel

Die Florianijünger standen im Baulos KAT2 des Koralmtunnesl im Einsatz. (Foto: Mörth)

Samstag Abend gab es Alarm im Baulos KAT2 des Koralmtunnels.

DEUTSCHLANDSBERG. Am Abend des 8. Oktober wurden die FF Deutschlandsberg sowie die SKG Träger, welche sich aus Feuerwehren des gesamten Bereichs rekrutieren, zu einem Brandeinsatz beim Baulos KAT2 des Koralmtunnels gerufen. Lt. Alarmierung befanden sich rund 40 Arbeiter zu diesem Zeitpunkt am vordersten Teil des Tunnels, welcher aktuell beachtliche 15,2 km misst.
Glücklicherweise konnte seitens der Bauverantwortlichen sehr rasch Entwarnung gegeben werden. Zumindest was die Sicherheit der Arbeiter anbelangte. Dank der intensiven und immer wiederkehren Alarmübungen welche in Kooperation mit den Verantwortlichen und den Feuerwehren abgehalten werden, konnten alle Personen sich rechtzeitig in den Rettungszug bringen, welcher die Bauarbeiter sicher wieder an die Oberfläche brachte.
In der Zwischenzeit trafen die weiteren Sauerstoff-Kreislauf-Geräte Träger am Einsatzort ein. Gesamt standen 25 Träger von 10 verschiedenen Feuerwehren sofort zur Verfügung.

Dichter Rauch in der Süd Röhre

Keine Entwarnung konnte allerdings gegeben werden was den starken und dichten Rauch in der Süd Röhre des Koralmtunnels betraf. Niemand konnte mit genauer Sicherheit sagen, was zur Rauchentwicklung führte. So wurde ein Trupp Feuerwehrmänner mit dem Rettungszug zur vermeintlichen Brandstelle gebracht. Um 22:30 konnten die Männer die Rauchentwicklung lokalisieren und mit den vorhandenen Löschmitteln im Tunnel abwehren.
Seitens der Einsatzleitung entschied man sich nach weiteren Hitze- und Rauchentwicklungen zu suchen welche allerdings nicht mehr lokalisiert werden konnten. Anschließend wurde mit der Belüftung wieder Frischluft in einer geringen Dosierung in den Tunnel geblasen um einen eventuellen Brand endgültig auszuschließen.
Um kurz vor Mitternacht konnte über Funk die Entwarnung gegeben werden. Daraufhin machte sich der Trupp auf den Weg zum Rettungszug und weiter an das Tageslicht. Nach rund einer Dreiviertelstunde Fahrtzeit kamen die Kameraden wohlbehalten an und konnten in die Rüsthäuser einrücken.

Im Einsatz standen:

FF Deutschlandsberg, FF Eibiswald, FF Hollenegg, FF Schwanberg, FF Stainz, FF St. Josef i.d.W., FF St. Ulrich im Greith, FF Trag, FF Wohlsdorf & BTF Magna Powertrain
9 Fahrzeuge an der Einsatzstelle und weitere in Bereitschaft im Rüsthaus Deutschlandsberg
Rotes Kreuz
Polizei

Von LM d.V. Hannes Mörth / Pressebeauftragter Abschnitt 01
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