11.07.2017, 14:17 Uhr

100 Tage Landeshauptmann

Landeshauptmann Thomas Stelzer zieht Zwischenbilanz (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Thomas Stelzer nennt es "Zeugnistag" und stellt sich gute Noten aus

OÖ. Vor wenigen Wochen erst hatte die Rating-Agentur Standard and Poor’s die Bewertung des Landes Oberösterreich mit "AA+" zwar noch bestätigt, die Aussichten allerdings auf "negativ" korrigiert. Landeshauptmann Thomas Stelzer ist überzeugt, "schon noch aus guter Position zu handeln, aber Handlungsbedarf besteht".

Ziel: die "schwarze Null"
Vor allem die "oberösterreichische Schuldenbremse", die er zu einem seiner fünf Leitprojekte gemacht hat, soll dazu beitragen, dass sich die Aussichten des Landes in der externen Benotung wieder ins Positive kehren. Unter den Landesbudgetentwürfen 2018, die im November vorliegen werden, soll eine "schwarze Null" stehen. Es braucht Budgetdisziplin und Veränderungen, denn gezielte Investitionen sollen helfen, dass "Oberösterreich ein Land der Möglichkeiten" werden soll, so die Zielsetzung des neuen Landeshauptmanns bei seiner Regierungserklärung.

100 Millionen Euro sollen ab 2018 in den folgenden fünf Jahren in den Ausbau des ultraschnellen Internets fließen, lautet ein weiteres Leitprojekt des Landeshauptmanns. Die OÖ Fiber Service, eine Errichtungsgesellschaft für Breitbandinfrastruktur, wurde bereits gegründet.

Auch die vor zwei Jahren gegründete Task Force für mehr Betriebsansiedelungen und Investitionen zählt zu Stelzers Schwerpunkten. Heuer wurden bereits vier Projekte mit neun Millionen Euro Investitionsvolumen betreut und 120 neue Arbeitsplätze geschaffen.
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