23.06.2017, 00:30 Uhr

KOMMENTAR: Das Wasser wird knapper werden

Weltweit leiden 2,7 Milliarden Menschen unter Wasserknappheit. (Foto: Toi & Moi/CC BY 2.0/Flickr)

Wir können uns sehr glücklich schätzen, in einer Weltregion zu leben, wo es genug Wasser gibt. Wir können Trinkwasser für die Klospülung verwenden, für die Autoreinigung, fürs Wäschewaschen und für den Sprinkler, damit unser Rasen immer schön grün bleibt.

Rund 2,7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten haben dieses Privileg nicht. Sie leiden laut UNO unter teilweiser oder ständiger Wasserknappheit. Die UNO befürchtet für die kommenden Jahrzehnte überhaupt eine globale Knappheit an Trinkwasser.

Bis 2050 werde der Wasserbedarf voraussichtlich um 55 Prozent steigen. Das hat mit der Zunahme der Weltbevölkerung zu tun und damit, dass immer mehr Menschen unseren westlichen Lebensstandard erreichen. Und der sorgt für einen entsprechenden Ressourcenverbrauch.

Auch in Österreich wird Wasser knapper werden. Die Gletscher schmelzen und damit verschwindet bald eine wichtige Wasserreserve. Dazu kommt, dass durch den Klimawandel viele Regionen Österreichs wie das Weinviertel, das Wiener Becken mit dem Marchfeld sowie der ganze Südosten immer weniger Niederschlag verzeichnen.

Laut Studie der Landwirtschaftskammer misst man da nur noch 600 Millimeter Niederschlag pro Jahr (mindestens das Doppelte wäre gut). Wir müssen deshalb jetzt gleich nicht in Panik ausbrechen. Aber wir sollten uns technologisch auf trockene Zeiten vorbereiten und im persönlichen Umgang mit Wasser etwas sorgsamer sein.


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