07.12.2017, 09:54 Uhr

Die Sekretärin ist kein Auslaufmodell

Die Salzburgerin Viktoriy Meyer erledigt Büroarbeiten als Selbstständige. (Foto: ebihara photography)

Office Manager statt Sekretärin: Nicht nur der Titel, sondern auch das Jobprofil hat sich geändert.

ÖSTERREICH. Viktoria Meyer ist schon als Kind viel herumgekommen und hat sich in ihrem Leben stetig weitergebildet. Mit 18 Jahren startete sie ihre Karriere als Sekretärin und ist nach wie vor ihrem Beruf treu geblieben.

Von der Sekretärin zur Chefin

Nur ist sie heute als Selbstständige ihre eigene Chefin. "Ich habe viele Jahre Erfahrung in verschiedenen Branchen gesammelt und dachte, meine Vielseitigkeit und mein Wissen kann ich besser im selbstständigen Rahmen ausüben", so die 45-jährige Salzburgerin zu meinbezirk.at über ihre Beweggründe. Laut Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sind 1.500 Selbstständige im Bereich Büroservice gemeldet. "Die Zahl ist relativ stabil mit leichter Tendenz nach oben", heißt es von der WKÖ.


"Bezeichnung "Sekretärin" gehört abgeschafft"

Doch wie hat sich das Berufsbild mit der Digitalisierung verändert? "Der Chef schreibt seine E-Mails selbst und die Sekretärin ist heute mehr als Office Manager oder rechte Hand des Chefs gefragt und übernimmt Verantwortung", sagt Meyer. Leider hänge der Ruf der Sekretärin den verantwortungsvollen Aufgaben hinterher, glaubt Meyer. Sie ist daher für die Abschaffung der Bezeichnung, mit der viel Negatives verbunden ist.


Kaum Chancen für Roboter

Dass ihr Job eines Tages von Robotern übernommen wird, glaubt Meyer nicht. "Aber es wird auch im Bürobereich viel geforscht und es ist schwer, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden", so Meyer. Weiterbildungen sowie Social Skills seien für Office Manager daher ein Muss, ist sie überzeugt.

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Sabine Oberdorfer aus Klagenfurt | 22.01.2018 | 11:49   Melden
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