29.10.2016, 05:00 Uhr

Damit beim Hausbau alles rechtens ist

Der Traum vom Haus: Damit daraus kein Albtraum wird, sollte unbedingt auch Rechtsberatung in Anspruch genommen werden. (Foto: MEV Verlag GmbH)

Wer ein Haus baut oder kauft, den führt der Weg unweigerlich auch über den Notar – zu Recht.

Für viele Österreicher gehört der Traum vom eigenen Haus nach wie vor zur fixen Lebensplanung. Damit dieser Traum sich aber nicht zum Albtraum wandelt, sollten wichtige Fragen vorab geklärt werden. Dabei nimmt die Beratung durch einen Rechtsanwalt oder einen Notar einen wichtigen Platz ein.

Gute Beratung beruhigt

Einen Grund oder ein Haus kauft man schließlich nicht alle Tage, daher ist man bei allen rechtlichen Fragen, angefangen vom Kaufvertrag eines Grundstücks bis hin zur Verbücherung (Grundbucheintragung) bei einem Experten am besten aufgehoben. Natürlich sind damit auch Kosten verbunden, allerdings sollten diese beim Erwerb einer Immobilie keine Rolle spielen, hat man doch im Gegenzug die Garantie, dass alles rechtens abgewickelt wurde.
Die Höhe der Rechtsanwalts- oder Notariatskosten beträgt ungefähr 1-3 Prozent des Kaufpreises und ist durch die jeweiligen Kammertarife festgelegt. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, ein Pauschalhonorar zu vereinbaren.

Warum beim Grunderwerb und Hausbau kein Weg am Notar vorbeiführt:

-> Ein Notar begleitet den Erwerb von Grundstücken und Immobilien und gewährleistet somit eine seriöse und sichere Abwicklung.
-> Der Notar veranlasst neben der Beglaubigung von Vermessungen auch Änderungen im Grundbuch.
-> Da der Grundbucheintrag den gesetzlich anerkannten Eigentümer eines Objekts festlegt, profitieren alle beteiligten Parteien von der Unabhängigkeit und Seriosität des Notars.
-> Der Notar stellt sicher, dass der Verkäufer vom Käufer den vereinbarten Kaufpreis erhält und der Käufer nach dem Entrichten des Kaufpreises auch im Grundbuch als neuer Eigentümer eingetragen wird.
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