29.11.2016, 09:00 Uhr

Das Kreuz im Klassenzimmer soll gesetzlich verankert werden

Kreuz im Klassenzimmer: Christgewerkschafter plädieren für gesetzliche Verankerung (Foto: larshallstrom/Fotolia)

Christgewerkschafter Franz Gosch fordert auch in der Steiermark strengere Vorgaben.

Ein heikles Thema, das gerade erst wieder an einer obersteirischen Schule diskutiert wurde: Dort wurde vorgeschlagen, dass Kreuz aus dem Klassenzimmer zu entfernen. Eine Diskussion, die Franz Gosch, Landesvorsitzender der steirischen Christgewerkschafter (FCG) so gar nicht gefällt: „Das Kreuz ist für das Land nicht nur ein religiöses Symbol, sondern ein Zeichen für die Werte und Traditionen." Für diese Werte müsse man einstehen, denn: "Je deutlicher wir dazu stehen, desto weniger sind diese angreifbar", ist Gosch überzeugt. Das Kreuz sei dafür ein wesentliches Symbol. "Daher muss es in unserer Gesellschaft und in unseren Klassenzimmern seinen festen Platz haben."

Gesetz verschärfen

Derzeit sieht die Gesetzeslage in der Steiermark vor, dass in Schulen an denen die Mehrzahl der Schüler einem christlichen Religionsbekenntnis angehört, in allen Klassenräumen vom Schulerhalter ein Kreuz anzubringen ist. In anderen Bundesländern ist das Kruzifix in der Klasse (wie andere Staatssymbole) gesetzlich besser abgesichert. Im Burgenland, in Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg und Salzburg muss in den Klassenzimmern jedenfalls ein Kreuz an der Wand hängen. Genau das sollte, so Gosch, Vorbild für die Steirer sein: „Als staatliche Symbole sind in jeder Schule ein Bild des Bundespräsidenten und in jedem Klassenraum das Bundes- und Landeswappen anzubringen. Überdies ist in allen Klassenräumen ein Kreuz anzubringen“, so etwa der Salzburger Gesetzestext.

Österreicher fürs Kruzifix

Gosch sieht sich auch durch eine aktuelle IMAS-Umfrage bestätigt. Demnach ist für 76 Prozent der Österreicher die Vermittlung christlicher Werte ein großes Anliegen. Fast 70 Prozent sprechen sich auch gegen eine Verbannung von Kreuzen und christlichen Symbolen in Schulen aus. Gosch wird deutlich: "Den spürbaren Bestrebungen die christlichen Werte zurückzudrängen, ist ein klarer Riegel vorzuschieben. Wer in dieser Art und Weise agiert, handelt gegen den Willen der Bevölkerung und gegen unsere Leitkultur."
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