23.06.2017, 13:21 Uhr

Die Steiermark – ein sicheres Land!

Gemeinsam für Sicherheitspolitik: Karl Lackner, Wolfgang Sobotka, Hermann Schützenhöfer (Foto: ÖVP-LT-Klub)

Innenminister Wolfgang Sobotka stellt der grünen Mark ein gutes Zeugnis aus.

Auf Einladung von Neo-Klubobmann Karl Lackner war Innenminister Wolfgang Sobotka zu Gast im Landtagsklub der steirischen Schwarzen, mit einer spannenden Conclusio: "Die Steiermark ist ein sehr sicheres Land", sagt der Herr Innenminister.

Ernsthafte Sicherheitspolitik funktioniert ohne Verunsicherung
Dass sich die Sicherheitslage verändere, stehe zwar außer Streit. Die ÖVP wolle konstruktive mit zuständigen Stellen zusammenarbeiten. "Weiterentwicklung der Sicherheit in der Steiermark anstatt Verunsicherung ist das Motto", so Lackner.

Dankbar müsse man vor allem allen Polizisten sein: "Im Speziellen dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung sowie der Staatsanwaltschaft Graz, die bundesweit Vorreiter in der Bekämpfung jihadistischer Sachverhalte waren und sind", so LH Hermann Schützenhöfer.

Zahlen und Fakten

Die Sicherheitslage in der Steiermark hat sich im ersten Quartal 2017 positiv entwickelt. Die Zahl der Straftaten ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Auch in der Betrachtung der letzten 10 Jahre ist ein deutlicher Rückgang zu erkennen. Zudem kann die steirische Polizei auf eine Aufklärungsquote von 48,4 Prozent verweisen. Diese ist im Vergleich zum Vorjahr nicht nur erneut höher geworden, sondern liegt auch über dem Österreich-Schnitt. Von Seiten des Innenministeriums wurden zudem gezielt Maßnahmen im Bereich der BIG 5 (Wohnraumeinbruch, Cybercrime und Wirtschaftskriminalität, KFZ-Diebstahl, Gewaltdelikte) gesetzt. Neben einem großen Investitionspaket in die Ausrüstung im Jahr 2016, zeigt auch die Kurve der Personalentwicklung nach oben.

Prävention als entscheidender Schwerpunkt

Entscheidende Elemente einer erfolgreichen Sicherheitspolitik sind neben den nötigen gesetzlichen Maßnahmen Prävention, Beratung und Aussteigerprogramme. So wird – ergänzend zu den zahlreichen bestehenden Programmen – ab Juli 2017 ein bundesweites Netzwerk für Extremismusprävention und Deradikalisierung eingerichtet.
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