12.11.2017, 22:01 Uhr

San Francisco: auch ohne Blumen im Haar ein Hit

Painted Ladies: "Full House" und viele andere bekannte Serien lassen grüßen. (Foto: WOCHE)

Die liebenswert bunte Metropole in Kalifornien ist das teuerste Pflaster der USA. Wohnen wird hier zum Luxus.

San Francisco zieht an: Touristen, Jungunternehmer, Künstler – sie alle sind von der mediterranen Schönheit der Staaten in ihren Bann gezogen, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven. Wirklich bleiben tun nur die wenigsten, ist San Francisco doch das teuerste Pflaster in den Vereinigten Staaten, glaubt man dem Reiseführer, der die steirische Wirtschaftsdelegation am letzten Tag ihrer USA-Reise durch die Stadt begleitet. Eine 1-Zimmer-Wohnung bekommt man um rund 3.300 US-Dollar, pro Monat versteht sich. Ein Haus in Sausalito, direkt über die Golden Gate Bridge in der Bucht von San Francisco gelegen, gibt es um wohlfeile eine Million Dollar aufwärts. Wobei die Preise ganz nach der Beschaffenheit des Bodens stark variieren, schließlich muss man in der 800.000-Einwohner-Metropole quasi ständig auf ein nächstes großes Beben gefasst sein.
Auch die Zahl an "jungen" Einwohnern spiegelt die Lebenskosten wider: In San Francisco werden so wenig Kinder geboren wie kaum sonst wo in den Staaten. "Dafür gibt es viele Hunde", so der Reiseführer.

Cable Car und Golden Gate

An Besuchermagneten mangelt es dem schrillen ehemaligem Hippie-Zentrum nicht: Die erste Assoziation mit San Francisco ist die Golden Gate Bridge, die seit 1937 das Stadtbild prägt. Die von von Joseph B. Strauss konstruierte Brücke ist 2,8 km lang und 25 m breit, die beiden Pylone sind jeweils 227 m hoch und stehen 1.280 m voneinander entfernt. Bei starkem Wind beträgt die Schwankungsbreite der Brücke bis zu sechs Meter. 
Die Maut, um über das Golden Gate zu gelangen, beträgt übrigens 7,45 Dollar pro Fahrt.
Wer nach San Francisco kommt, strebt meist auch eine Fahrt im berühmten Cable Car an. Dieses seit 1873 fahrende Monument ist aber inzwischen tatsächlich eher ein Denkmal als ein Fortbewegungsmittel. Denn selbst wenn die Cars auf den drei Linien 60, 59 und 61 einmal fahren – und nicht gerade das Kabel blockiert – sind lange Warteschlangen an den Endhaltestellen vorprogrammiert. Dennoch: Hat man den Einstieg endlich geschafft, ist der Fahrtwind bergauf und bergab durch die hügelige Stadt jede Mühe wert.



Ein weiteres Highlight und ebenfalls bekannt aus unzähligen Serien und Filmen sind die Painted Ladies, die mit ihren gepflegten viktorianischen Fassaden einen markanten Gegensatz zur modernen Skyline dahinter darstellen.
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