09.11.2017, 08:14 Uhr

Silicon Valley: Von hier aus erobern Technologien die Welt

Im Silicon Valley sind auf rund 4.000 Quadratkilometern 7.000 Firmen mit 500.000 Beschäftigten angesiedelt. Diese erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 180 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. (Foto: WOCHE)

Silicon Valley – Inbegriff von geballtem Wissen und Können in der IT- und High-tech-Branche – und somit quasi "zwangsläufig" ein weiterer Programmpunkt der Delegationsreise des steirischen Wirtschaftsressorts und der Wirtschaftskammer.

In Forschungs- und Entwicklungskreisen gilt das Silicon Valley als Mekka für Innovation und Unternehmergeist. Hier sitzen Top-Technologieunternehmen wie Apple, HP, Intel aber auch Facebook und Netflix. Nachbarn dieser "Riesen" sind steirische Firmen, die den Sprung in den Inkubator Silicon Valley gewagt und damit reüssiert haben. Niederlassungen in Kalifornien haben unter anderem Pankl, Remus, AT&S sowie der Grazer Solar-Pionier SOLID oder das junge Start-up Sunny Bag. 
Im Rahmen der gemeinsamen Delegationsreise von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und WKO-Vizepräsident Jürgen Roth wurden daher auch einige hier ansässige Unternehmen besucht.
Während die Gruppe unter der Leitung von Roth SAP Innovation Center Network, Playground und das ultimative Start-up-Ökosystem Plug & Play Tech Center besichtigt, ist die Wirtschaftslandesrätin mit ihrer Delegation zu Gast in der City Hall von San José. Danach geht es auch hier weiter zu Betriebsbesichtigungen, einerseits bei Integrated Device Technology (IDT), zum anderen bei Prospect, einem gemeinnützigen Innovationszentrum für Smart City-Konzepte.

US-Firma mit Sitz in der Oststeiermark

Ursprünglich als Halbleiterhersteller gegründet ist IDT mittlerweile auf die Bereiche drahtlose Energieübertragung, Timing, serielle Schaltungen sowie verschiedene Sensorlösungen spezialisiert.
Seit 2015 hat das insgesamt 1.800 Mitarbeiter fassende Unternehmen auch eine Niederlassung in Ilz. Dort arbeiten derzeit neun Beschäftigte, die allesamt Erfahrung in der Halbleiterbranche – etwa bei ams, Infineon, AVL – gesammelt haben. "In den nächsten ein bis zwei Jahren wollen wir die Zahl an Mitarbeitern verdoppeln beziehungsweise verdreifachen", zeigt sich Anja Hamilton, stellvertretende CEO sowie HR-Verantwortliche bei IDT gegenüber dem Besuch aus der Steiermark optimistisch. "An Österreich schätzen wir besonders die Qualifikation und das Potenzial der Arbeitskräfte", bringt es IDT-Geschäftsführer bei IDT auf den Punkt. "Bildung ist eine Sache, aber was wir wollen, ist, dass die Mitarbeiter auch mit voller Kraft hinter dem Produkt stehen und das sehen wir in Österreich."
4
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.