03.04.2017, 14:00 Uhr

Steirer sehen China als neuen Hoffungsmarkt

Spitzenkoch in Hongkong: Stefan Leitner mit Hermann Schützenhöfer und Jürgen Roth (Foto: Land Steiermark)

Mit Hi-Tech, Innovation,Ökologie, Tourismus und vielem mehr wollen die Steirer im fernen Osten punkten.

Müde, aber zufrieden ist am Wochenende eine hochkarätige steirische Delegation aus China zurückgekehrt. In nur fünf Tagen war man in den Metropolen Shanghai, Guangzhou und Hongkong sowie in der "Kleinstadt" Foshan (8 Millionen Einwohner) – ein ganz ordentliches Programm für die Gruppe, angeführt auf politischer Seite von LH Hermann Schützenhöfer und seinen Regierungskollegen Michael Schickhofer und Christian Buchmann sowie die geballte Wirtschaftskraft mit Georg Knill (IV Steiermark), Andreas Herz (WK Steiermark) und Jürgen Roth (WK Österreich).
Die Bilanz kann sich jedenfalls sehen lassen, ein kurzes Resümee:

Politik: Da wäre vor allem der Kooperationsvertrag mit der Mega-Metropole Shanghai zu erwähnen. Nur zwölf andere Regionen auf der Welt (drei davon in Europa) dürfen sich glücklich schätzen, Partner der 24-Millionen-Einwohner-Stadt zu sein.

Wirtschaft: Hier konnte zum Beispiel der "Green Tech-Cluster" mit Geschäftsführer Bernhard Puttinger punkten, ebenso wie die Christof Industries mit Vorstand Günter Dörflinger oder "Rosendahl" mit IV-Präsident Georg Knill an der Spitze. Spannende Anbahnungespräche könnten hier im Glasfaserbereich sogar zu Betriebsansiedelungen in der Steiermark führen.

Tourismus: Die steirische Ausbildungshochburg Gleichenberg war mit Berufsschuldirektor Josef Schellnegger vor Ort, auch hier wurden in Shanghai und Hongkong Kooperationsvereinbarungen geschlossen.

Forschung und Entwicklung: Der wohl größte Bonus fürs Steirerland, mit einer F&E-Quote von 4,8 Prozent (wurde in der Amtszeit von Christian Buchmann von 3,2 auf diesen neuen Rekordwert gesteigert), spielt man weltweit im Konzert der Großen mit. Dementsprechend konnte in erster Linie TU-Rektor Harald Kainz Partnerschaften mit chinesischen Elite-Unis schließen bzw. vertiefen, aber auch im Gesundheitsbereich waren Andreas Herz und Gerd Hartinger (Geriatrische Gesundheitszentren Graz) höchst erfolgreich.
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