14.07.2018, 00:08 Uhr

Neues Stadion eröffnet: Austria Wien ist endlich wieder "z´Haus" - mit Video

Auf der Osttribüne sind die treuesten Austria-Fans zu Hause. (Foto: Markus Spitzauer)

Die neue Generali-Arena fasst 17.500 Plätze und wurde mit einem Match gegen den deutschen Kultclub Borussia Dortmund eingeweiht.

WIEN. Zwei Jahre lang haben alle Austria-Fans auf diesen Tag hingefiebert. Endlich kehrten die Violetten wieder an den Verteilerkreis zurück und eröffneten ihr 42 Millionen Euro teures Schmuckkästchen. Nicht gegen irgendeinen Gegner, sondern gegen den deutschen Traditionsverein Borussia Dortmund. Die Gelb-schwarzen kamen mit zahlreichen Stars wie den beiden Weltmeistern Mario Götze und Andre Schürle nach Wien. Das Match ging mit 1:0 an Dortmund. Das Goldtor erzielte Alexander Isak in der 39. Spielminute.

Trotz der knappen Niederlage zeigte sich Austria-Kapitän Alexander Grünwald nach dem Spiel beeindruckt. "Ich hatte enorme Gänsehaut, als ich aufs Spielfeld lief. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen", so der Mittelfeld-Motor der Wiener.

Unter den Besuchern waren auch zahlreiche Austria-Legenden wie Gerhard "Copa" Steinkogler, Josef Degeorgi oder Attila Sekerlioglu. Den lautesten Beifall und Sprechchöre gab es aber für Stadionbotschafter Herbert "Schneckerl" Prohaska, der immer noch der absolute Fanliebling ist.


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Fakten zur neuen General-Arena:

Das Investitionsvolumen des gesamten Arena-Umbaus betrug rund 42 Mio. Euro. Insgesamt wurden über 20.000 Kubikmeter Material ausgehoben, rund 28.000 Kubikmeter Beton und 3.000 Tonnen Stahl verbaut. Dabei sind vier geschlossene Tribünen, neue Spielerräume, Kabinen und Sanitäranlagen, Event-Bereiche und VIP-Logen sowie eine 6.000 Quadratmeter große Tiefgarage mit 376 Parkplätzen entstanden.

Am Dach des Stadions befindet sich eine umweltfreundlich Photovoltaik-Anlage. Neu ist auch, dass man in der gesamten Arena nur mehr bargeldlos bezahlen kann. "Das verkürzt die Warteschlangen immens und bedeutet auch höchste Hygiene-Standards", so AG-Vorstand Markus Kraetschmer.

Fotos und Video: Markus Spitzauer
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