02.10.2017, 09:27 Uhr

So spannend kann Kultur sein: Am 7. Oktober findet die Lange Nacht der Museen statt

Auch das Wien Museum am Karlsplatz nimmt an der Veranstaltung teil. Hier kann man sich nachts auf die "Pop-Tour" durch die Geschichte der Wiener Popmusik begeben. (Foto: Hertha Hurnaus/Wien Museum)

Bis ein Uhr nachts darf man bei der Langen Nacht der Museen Kultureinrichtungen in ganz Wien besuchen. Neben Ausstellungen finden am 7. Oktober auch einige Events statt.

WIEN. Am Samstag, den 7. Oktober warten österreichweit Museen und Galerien auf Besucher zwischen 18 und 1 Uhr. In Wien nehmen 129 Kulturinstitutionen an der Langen Nacht der Museen teil. Das Beste an der Museumsnacht: Mit nur einem Ticket um 15 Euro können alle teilnehmenden Institutionen besucht werden. Schüler, Studenten, Senioren, Präsenzdiener sowie Menschen mit Behinderung und Ö1-Club-Mitglieder zahlen nur 12 Euro. Für Kinder bis 12 Jahren ist die Teilnahme gratis. Erhältlich sind die Tickets ab sofort bei allen teilnehmenden Museen, am 7. Oktober beim "Treffpunkt Museum" am Maria-Theresien-Platz am Burgring 5 im ersten Bezirk.

Der größte Andrang herrscht erfahrungsgemäß - die Museumsnacht findet heuer bereits zum 18. Mal statt - bei den bekanntesten Museen wie Albertina und Leopoldmuseum. Tipp: Nutzen Sie den Veranstaltungsreigen, um skurrile Ausstellungsorte wie das Circus- & Clownmuseum in der Leopoldstadt oder das Schneekugelmuseum in Hernals zu entdecken. Die Entdeckungstour wird erleichtert durch die Gültigkeit des Tickets als Fahrschein in Wien (gilt zwischen 17.30 und 1.30 Uhr). Wer den Fokus auf zentral gelegene Institutionen legt, kann auch im "rollenden Museum" an- und abfahren: Alle zwanzig Minuten sind Oldtimer-Straßenbahngarnituren aus dem Wiener Tramwaymuseum am Ring, Franz-Josefs-Kai, entlang der 2er Linie und des D-Wagens im Einsatz.

Auch Orte, die man nicht mit einem Museum assoziiert wie etwa die Volkshochschule Kunsthandwerk in Margareten beteiligt sich an der Veranstaltung: Hier kann die Möbelrestauration ausprobiert werden. Empfehlenswert ist ebenfalls ein nächtlicher Besuch der Kuffner Sternwarte am Gallitzinberg in Ottakring, Blick durch das 125 Jahre alte Teleskop und Experimente von "Science Buster" Werner Gruber inklusive.

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