1 Mio Euro für Gitterle-Installation

Karl Gitterle mit seinen Werken in den Kellerräumen des Weißen Kreuzes.
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  • Karl Gitterle mit seinen Werken in den Kellerräumen des Weißen Kreuzes.
  • hochgeladen von Dr. Johanna Tamerl

FLIESS (jota). "Vertex" heißt die Ausstellung, die derzeit im Weißen Kreuz in Fließ zu sehen ist. Bis 3. Juni können Werke von Karl Gitterle besichtigt und gekauft werden.
"Die Installation ist mit 1 Mio. Euro dotiert", so Karl Gitterle schmunzelnd. "Ein bisschen Spaß muss sein", erklärte der Künstler anschließend mit Augenzwinkern.
Gitterle hat einen besonderen Bezug zum Weißen Kreuz in Fließ. "Meine Tante Rosa hatte das Gasthaus und ich war oft als Kind hier. Der Schapesa-Schrank im oberen Kasten hatte es mir besonders angetan", erzählte Gitterle über die "herrlichste Limonade" seiner Kindheit. Dr. Walter Stefan hatte später das Haus, dessen älteste Teile im Keller auf das Jahr 1425 zurückgehen, gekauft und renoviert. Seit vier Jahren gibt es dort Ausstellungen.
Im Weißen Kreuz sind neue Werke Gitterles zu sehen. "Vertex bedeutet Wende- oder Scheitelpunkt. Die Linien bekommen eine andere Richtung, eine andere Dimension", erläuterte Gitterle selbst. Neben dieser digitalten Grafik sind auch Bilder aus Acryl auf Leinwand oder Pastell auf Papier zu bewundern. "Eine Spielerei mit Freihandzeichung aus einem 3-D-Drucker ist ebenfalls dabei", so Gitterle augenzwinkernd. Man dürfe nicht alles so ernst nehmen.
Pepi Walch ist für Sonder- und Kunstausstellungen zuständig, Dr. Walter Stefan begrüßte die sehr zahlreich erschienenen Ausstellungsbesucher.
Mag. Jakob Egg sprach in seiner Laudatio über den Werdegang Gitterles. "Er war bereits mit 19 Jahren Tischlermeister und studierte nach Ablegung der Reifeprüfung Architektur in Innsbruck", so Egg. Seit 1982 gibt es immer wieder Ausstellungen Gitterles. Beschäftigte er sich anfangs vorwiegend mit Aquarell, so änderte er seine Stilrichtung und Arbeitsweise. Gitterle konzentriert sich vorwiegend auf Auftragsarbeiten. In den von ihm geplanten Häusern oder Hotels können bis zu 60 seiner Bilder hängen. "Ausstellungen haben ihren Reiz, sind aber furchtbar viel Arbeit", schmunzelte Gitterle, der allen für die Unterstützung beim Ausstellungsaufbau dankte.

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