Sonderausstellung feierlich eröffnet
"80 Jahre Karl Schranz" im Museum St. Anton am Arlberg – mit VIDEO

<f>Ausstellungseröffnung:</f> Peter Mall, Karin Hafele, Toni Schranz, Skilegende Karl Schranz, Helmut Schranz und Bgm. Helmut Mall.
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  • <f>Ausstellungseröffnung:</f> Peter Mall, Karin Hafele, Toni Schranz, Skilegende Karl Schranz, Helmut Schranz und Bgm. Helmut Mall.
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ST. ANTON (okto). Karl Schranz feiert am 18. November 2018 seinen 80. Geburtstag. Das runde Jubiläum dieses aus St. Anton am Arlberg stammenden Sportlers ist Anlass für eine Sonderausstellung im Museum St. Anton am Arlberg. Nach wie vor ist Schranz in der langen Liste der aus Österreich stammenden Skirennläufer einer der bekanntesten und erfolgreichsten.
Im Rahmen der ORF-Aktion "Lange Nacht der Museen" wurde die Ausstellung im Beisein der Skilegende von Bgm. Helmut Mall und Peter Mall, GF Fremdenverkehrs-Förderungsgesellschaft, feierlich eröffnet. Für die musikalische Umrahmung sorgten Martin Klimmer (Ziehharmonika) und Reinhard Fritz (Gitarre).

"Ich bin ein St. Antoner"

Sichtlich gerührt zeigte sich Karl Schranz: "Die Ausstellung bedeutet mir sehr viel. Meine Mutter hat in diesem Haus schon gearbeitet und jetzt ist ihr Sohn im Ausstellungsbereich. Ich bin und bleibe ein St. Antoner." Angesprochen auf seine Höhen und Tiefen meinte er, dass es immer Leute gibt, die einem neidig sind. "Ich habe wie bei der Ski-WM 2001 in Verbindung mit Land und Bund immer das Beste für St. Anton am Arlberg erreicht. Nur dadurch hat es die Bahnverlegung geben."
Die Idee zu Sonderausstellung stammt von Kurator Christof Thöny und Bgm. Mall. Manuel Matt, der auch die große Schranz-Feier am 7. Dezember organisiert, hat ebenfalls daran mitgearbeitet. "Es war uns ein Anliegen zum 80. Geburtstag solch eine denkwürdige Ausstellung zu machen. Das Thema ist sehr spannend, interessant und wir sind stolz auf ihn. Gerade die Ski-WM hat eine neue Dimension für St. Anton am Arlberg gebracht. Karl Schranz wird ewig mit dem Namen von St. Anton verbunden sein", erläuterte Schranz-Neffe Peter Mall.

Stolz auf Karl Schranz

Gegliedert ist die Ausstellung in drei Teile mit großen Schautafeln, wo auch Filmmaterial abgespielt wir und zu sehen ist. Teil eins erzählt die Kindheit, Jugend und Familie, Teil zwei die persönlichen Kontakte (Stichwort Netzwerke) und Teil drei die Erfolge im Skisport.
"In ein Museum schaffen es nur wenige Lebende und damit zeigen wir unserem Ehrenbürger unsere Wertschätzung. Karl Schranz hat so viel für unseren Ort getan. Trotz Höhen und Tiefen ist er St. Anton am Arlberg treu geblieben und wir wären ohne ihn nicht da, wo wir heute sind", betonte Bgm. Mall. Gerade von seinen großen Erfolgen und der Internationalität habe der Ort gezehrt. "Karl ist aber nicht immer ein bequemer Bürger gewesen, wobei er aber im hohen Alter ein feiner Mensch geworden ist. Heute ist er gern gesehen und wir sind stolz mit ihm am 7. Dezember den 80. Geburtstag mit einem großen Fest zu feiern", so der Dorfchef.

Neuer Museumsverein

Nach der Ausstellungseröffnung wurde den Besuchern auch der kürzlich neu gegründete Museumsverein vorgestellt. "Das Haus und das Museum darin sind toll und sollen am Leben erhalten werden. Unser Dank gilt Heinrich Wagner, der uns 10.000 Euro hinterlassen hat. Wir wollen das Ganze auf neue Beine stellen und hoffen auf viele Beitritte – der Mitgliedsbeitrag beträgt 25 Euro", informierte Obmann Helmut Mall. Für das Museum wurde bereits ein englischsprachiger Werbefilm aus dem 1960er Jahren sowie ein Festbuch, das anlässlich des Arlbergtunneldurchstichs 1883 erschienen ist, angekauft.

Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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