Natanja Gstir
"Das Leben ist bunt" in der Rathaus-Galerie Landeck

Ausstellungseröffnung in der Rathaus-Galerie Landeck: Natanja Gstir mit Bgm. Wolfgang Jörg (li.) und Kulturreferent Peter Vöhl (re.).
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LANDECK (otko). Die aus Landeck stammende Natanja Gstir zeigt in ihrer Ausstellung unter anderem großflächige Frauen- und Pferdebilder.

Vernissage in der Rathaus-Galerie

Natjana Gstir lud am 6. März zur Vernissage. In der Rathaus-Galerie in Landeck sind die Werke während der Amtsstunden bis zum 30. April 2020 zu sehen.
Bgm. Wolfgang Jörg zeigte sich "von den großflächigen Bildern und den Motiven beeindruckt. Wir wollen ein offenes Haus sein und zeigen gerne Ausstellungen. Es kommen viele Leute her und für das Rathaus ist es eine Bereicherung." Für die musikalische Umrahmung sorgte Udo Wieser auf der Gitarre.
Kulturreferent Vizebgm. Peter Vöhl stellte die Künstlerin vor: "Natanja Gstir wurde 1977 in Landeck geboren und lebt jetzt in Mils bei Hall. Bereits als Kind konnte man sie mit ein paar Blättern und Buntstiften stundenlang beschäftigen. Mit vier Jahren malte sie ihr erstes großflächiges Bild auf die frisch geweißelte Wand ihres Opas. Die eigentliche Initialzündung war dann ein dritter Preis bei einem Malwettbewerb." Danach passierte allerdings lange nichts mehr und Natanja Gstir absolvierte die Ausbildung zur Diplom-Krankenschwester. Nach der Berufsausbildung beendete sie ihre "künstlerische Schaffenspause".
"Nach dem Griff zum Stift und Zeichenblock folgte 1999 die erste Gemeinschaftsausstellung in der Stadtbücherei Landeck. 2002 folgte anlässlich des Weltfrauentages eine weitere Ausstellung mit Frauenakten in der Stadtbibliothek", so Vöhl. 2002 und 2003 besuchte Natanja Gstir die Aktzeichenkurse der art didacta in Innsbruck. Danach folgten die ersten Erfahrungen mit Acyrl. Es folgte von 2003 bis 2006 eine Frauen-Portraitserie. Ab 2008 malte sie auch Pferdebilder. Daneben stellte die Künstlerin 2006 in Innsbruck, 2010 auf der Kunststraße in Imst, 2012 in Pertisau am Achensee, 2016 am Schindlhof (Staatsmeisterschaft Dressur) und 2018 am Rehazentrum in Münster aus.

Emotionen ausdrücken

Natjana Gstir zeigte sich vom großen Besucherandrang überwältigt. Bei dieser Gelegenheit klärte sie auch die Frage von Kulturreferent Vöhl auf, warum sie ihre Homepage "Tatinka-Art" nennt. "Ich hatte bei der art didacta eine Mitschülerin, die immer zu mir Tatinka gesagt hat und dieser Name ist mir dann bei der Homepage-Erstellung eingefallen", erläuterte Gstir. Über die Intention zu malen meint sie, dass damit Emotionen ausdrückt, diese vor Augen führt und sie im Betrachter zu wecken versucht. "Gesichter, Augen und Lippen sagen in meinen Frauenbildern oft mehr als Worte je ausdrücken. Wenn man sich Zeit nimmt, um hinzusehen – das Bild wirken lässt und sich hineinfühlt, wird jeder für sich wissen, was dieses Gesicht, die Augen und der Mund ihm sagen möchte. Seit 2008 versuche ich zudem die Magie, Kraft und Anmut von Pferden mit Pinsel und Farbe auf Leinwand zu verewigen", so die Künstlerin.

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Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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