Modelsportverein Arlberger Adler
Grenzenlose Leidenschaft

Alfred Lorenz und Michael Klimmer konnten sich über einen gelungenen Flugtag freuen.
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  • Alfred Lorenz und Michael Klimmer konnten sich über einen gelungenen Flugtag freuen.
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ST. JAKOB (jota). Michael Klimmer ist seit ca. 30 Jahren Obmann des Modellsportvereins Arlberger Adler. "Die Leidenschaft zum Fliegen verbindet uns", so Klimmer beim Modellflugtag in St. Jakob, zu dem mehr als 30 begeisterte Piloten aus Deutschland, der Schweiz, Vorarlberg und ganz Tirol gekommen waren.
Der Arlberger Verein zählt 24 Mitglieder. "Wir haben ganz junge und ältere Flieger", freut sich Obmann Klimmer. Es sei ein Hobby für jeden. "Vielfältig sind auch unsere Flugobjekte - von 80cm bis 6m Spannweite gibt es alles", erklärt Klimmer, der selber ca. 15 Modellflieger zuhause hat. Elektromodelle sind stark im Steigen. Jährlich wird auch eine Heli-Woche am Arlberg veranstaltet, beim heurigen 10-jährigen Jubiläum wurden verschiedenste Originalnachbauten präsentiert.
"Wir besuchen auch andere Vereine und waren schon in Frankreich, Deutschland oder der Schweiz!"
Bei der Flugshow waren Motor- und Segelflieger oder Hubschrauber zu sehen. Auch bemannte Maschinen, wie zwei Piper-Maschinen, ein Helikopter von Heli Imst Tirol, eine Extra 300L, ein Segelflieger oder eine Schleppmaschine zeigten Kunstflüge.
"Pitts gehören zu den ältesten Kunstflugmodellen, die heute noch Weltmeisterschaften fliegen", erläutert Hartmut Walter aus Deutschland, der bereits zum dritten Mal am Arlberg war und sein Modell mit 3,03m Spannweite in einer spektakulären Flugshow präsentierte. 
Rudi Steiner und Alexander Camenzind zeigten ihre K-Max-1200-Helikopter, die speziell für Lastentransporte gebaut wurden. "Wir investierten ca. 3 Jahre Bauzeit und mehrere tausend Arbeitsstunden für die orignalgetreuen Nachbildungen", so die Schweizer Piloten, die ihre sehenswerten Modelle in präziser Kleinarbeit aus Holz fertigten. 
Ein Polizeihubschrauber im Maßstab 1:6 wurde von Harald Mikolasch aus Seefeld gesteuert. "Fliegen interessiert mich seit meiner Kindheit", so der Tiroler. 
Auch Erich Gisler aus der Schweiz ließ ua Orignale von Air-Zermatt in die Lüfte steigen und zeigte sich vom Flugtag begeistert. 
Die zwei Piper-Maschinen, geflogen von Mitgliedern der Eduard-Bodem-Gebirgsfliegervereinigung Anthony Nedl und Anton Hupfauf, beeindruckten die zahlreichen Besucher. "Usprünglich wurden sie zum Rettungsdienst eingesetzt, heute sind es Oldtimer", so Nedl und Hupfauf, die eine eigene Gebirgsfliegerlizenz für Landungen im freien Gelände ablegten.
"Wir freuen uns auch über Interessierte, die während des Jahres bei uns vorbeischauen", so die Obleute Michael Klimmer und sein Stellvertreter Alfred Lorenz abschließend.

Autor:

Dr. Johanna Tamerl aus Landeck

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