Lesen macht Spaß und hält fit

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ZAMS/LANDECK (das). Im Rahmen des zweiten Tiroler Vorlesetags lasen Prominente und SchriftstellerInnen in Kindergärten, Schulen, Büchereien, Altenheimen und sozialen Einrichtungen landesweit einem breiten Publikum vor. Ziel war es, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Vorlesens zu stärken und die Lesemotivation von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen zu steigern.
Der Tiroler Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von Land Tirol, Landeschulrat für Tirol, Tiroler Buchhandel, der Öffentlichen Büchereien, Universitäts- und Landesbibliothek Tirol und ORF Tirol in Zusammenarbeit mit den Tiroler Bezirksblättern und der Raiffeisenbank Tirol.

LH Platter las in der Volksschule Zams

LH Günther Platter und Bgm. Siegmund Geiger wurde von den Kindern mit einem Ständchen begrüßt. "Ich bin hier selbst zur Schule gegangen!" erklärte der Landeshauptmann den erstaunten SchülerInnen, "darum war es mir sehr wichtig, genau in dieser Schule vorzulesen", so Platter weiter. In diesem Zuge las er für die Kinder der Volksschule Zams eine Geschichte aus dem Tiroler Vorlesebuch, welche von einer Giraffe mit Halsschmerzen handelte. Er betonte die Wichtigkeit des Lesens und einer gut ausgestatten Bücherei in den Schulen. "Mit zunehmender Digitalisierung ist es wichtiger denn ja, die Bedeutung der Bücher in den Vordergrund zu rücken und Freude am Lesen zu vermitteln.“ ergänzte der Landeshauptmann.
Im Anschluss wurden noch an alle SchülerInnen Bücher verteilt, auch für die Sonderschüler gab es eine eigene Version, welche freudig in Empfang genommen wurde.

Klaus Schönherr gab Lesung im Altersheim Landeck

Am späteren Nachmittag stattete LR Bernhard Tilg zsammen mit ORF- Tirol Moderator Klaus Schönherr dem Altersheim Landeck einen Besuch ab. Auch Bgm. Wolfgang Jörg ließ es sich nicht nehmen bei dieser Veranstaltung vorbei zu schauen. "Ich komme immer wieder sehr gerne ins Heim, um den BewohnerInnen einen Besuch abzustatten!" erklärte er zu Beginn. „Wer in seiner Kindheit gerne gelesen hat, möchte auch im Alter nicht auf Bücher und Geschichten verzichten“, weiß LR Tilg. "Lesen kennt kein Alter!" ergänzt Pflegedienstleiter Viktor Zolet bevor es los ging.
Karl Schönherr hatte einen biographischen Roman über Michelangelo von Irving Stone für die BewohnerInnen im Gepäck, aus diesem er vorlas. Die Idee hierfür kam ihm während eines Urlaubs mit der Familie in Italien, wie er betont. Im Anschluss gab es noch ein kurzes marokkanisches Märchen, über die Differenzen zwischen Mann und Frau, zu hören.
Die BewohnerInnen lauschten gespannt und freuten sich im Anschluss auf ein gutes Abendessen.

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