Spiss ist ohne Feuerwehr

FF Spiss 2_b

Die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl in Spiss überhitzte dort die Gemüter.

SPISS (tani). Im Zorn über den Wahlkampfbrief des ehemaligen Bürgermeisters Richard Jäger sind vergangene Woche elf der siebzehn Mitglieder aus der Feuerwehr Spiss ausgetreten. „Richard Jäger hat mich darin als Lügner hingestellt, die Feuerwehr beleidigt und hat meinen Gegenkandidaten bei der Bürgermeisterwahl einseitig unterstützt”, ließ Feuerwehr-Kommandant Alois Jäger bei einer Pressekonferenz seinem Unmut freien Lauf und schmiss dann offiziell all seine Funktionen bei der Feuerwehr hin. Er sei nur dann bereit seinen Rücktritt zurückziehen, wenn Ex-Bgm. Jäger sich entschuldige.

Entschuldigung gefordert
Aus Solidarität unterschrieben zehn weitere Feuerwehrler ihren Austritt. Zwei andere anwesende Florianijünger sahen sich zu diesem Schritt nicht veranlasst. Sie werteten den Austritt des Kommandanten als Überreaktion auf die Enttäuschung über die Wahlniederlage.

Der noch amtierende Bürgermeister Richard Jäger wehrte sich: „Die Feuerwehr wurde von mir in keinster Weise beleidigt. Ich habe nur die Finanzierung genau dargestellt”. Und der Vorwurf der einseitigen Unterstützung gehe voll ins Leere: „David Jäger war mein Kandidat. Ihn habe ich bewusst unterstützt. Ich bin froh, dass er die Wahl gewinnen konnte”. Eine Entschuldigung in Richtung Alois Jäger komme nicht in Frage: „Ich habe nichts Unrechtes getan”.

Die Sicherheit im Brandfall ist gewährleistet. Die Feuerwehr Pfunds erklärte sich bereit im Ernstfall einzuspringen. Zugesagt haben auch die Ausgetretenen, bei einem Alarm auszurücken.

Das Bezirksfeuerwehrkommando Landeck versucht zur Beruhigung der aufgeheizten Situation beizutragen.

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