Bundespaket
4,6 Millionen Euro sollen für Projekte in Landecks Gemeinden fließen

Die Gemeinden im Bezirk Landeck sollen weiter investieren können - aus dem Bundespaket können 4,6 Millionen Euro lukriert werden.
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BEZIRK LANDECK. Die 30 Gemeinden des Bezirks Landeck können aus dem Bundespaket insgesamt 4,6 Millionen Euro lukrieren. Der Bund übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten für Projekte, die zwischen 1. Juni 2020 und 31. Dezember 2021 begonnen werden oder deren Finanzierung durch die Corona-Pandemie nicht mehr möglich ist. 

Zuversichtlich, dass reservierte Förderungen abgeholt werden können

Da die Liste an förderwürdigen Projekten vom Bund sehr weit gefasst worden ist, zeigen sich Volkspartei-Bezirksobmann Anton Mattle und NRin Elisabeth Pfurtscheller zuversichtlich, dass auch wirklich alle für den Bezirk reservierten Förderungen abgeholt werden können. „Mit den Mitteln kann unter anderem die Errichtung oder Sanierung von Kindergarteneinrichtungen, Schulen, Seniorenbetreuungseinrichtungen und Sportstätten unterstützt werden. Auch Investitionen im Bereich Öffentlicher Verkehr oder Instandsetzungen und Sanierungen von Kirchen durch Beitragsleistungen, Museen oder anderen Kultureinrichtungen in den Ortskernen können durchgeführt werden. Maßnahmen zur Energieeinsparung und Errichtung von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen sind ebenfalls denkbar. Besonders wichtig ist auch die Möglichkeit des Breitband-Datennetz-Ausbaus, führt Pfurtscheller aus. Ziel sei, dass mindestens 20 Prozent der Mittel für ökologische Maßnahmen verwendet werden. Das entsprechende Gesetz soll mit 1. Juli in Kraft treten. Die Abwicklung der Förderungen erfolgt dann über die Buchhaltungsagentur des Bundes.

Unterstützung für Gemeinden

„Wichtig, dass Gemeinden weiter investieren können“, sind sich Volkspartei-Bezirksobmann Anton Mattle und NRin Liesi Pfurtscheller sicher. „Für die Tiroler Gemeinden ist die Corona-Krise ebenfalls eine harte Prüfung“, so VP-Bezirksparteiobmann und Galtürer Bürgermeister Anton Mattle. „Auch wenn wir noch nicht genau wissen, wie groß die Ausfälle und Rückgänge bei Kommunalsteuern, Gebühren und Abgabenertragsanteile ausfallen werden, ist jetzt schon klar, dass viele Gemeinden dadurch erheblich unter Druck kommen werden.“ Um hier gegenzusteuern, hat das Land Tirol auf Antrag von Landeshauptmann Günther Platter und Gemeindereferent Johannes Tratter bereits Mitte April ein 70 Millionen Euro-Paket geschnürt. „30 Millionen Euro fließen direkt in die Gemeindekassen, 40 Millionen Euro sind für Investitionsprojekte reserviert“, so Mattle.

Mattle: „Für die Tiroler Gemeinden ist die Corona-Krise ebenfalls eine harte Prüfung“
  • Mattle: „Für die Tiroler Gemeinden ist die Corona-Krise ebenfalls eine harte Prüfung“
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Bei Investitionstätigkeiten unter die Arme greifen

Auch von Bundesseite wurde nachgelegt und ein eigenes Förderpaket im Umfang von einer Milliarde Euro vorgestellt. „Die Gemeinden sind nicht nur die erste und wichtigste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch der größte öffentliche Investor im Land. Wenn die Gemeinden nicht mehr in Projekte investieren, dann kostet das vor allem im Bau- und Baunebengewerbe Wertschöpfung und Arbeitsplätze“, betonte die Oberländer ÖVP-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Pfurtscheller. Das Investitionspaket zielt deshalb genau in diese Richtung, indem es den Gemeinden bei Investitionstätigkeiten unter die Arme greift. Die Aufteilung der Mittel auf die einzelnen Gemeinden erfolgt nach einem Mischschlüssel aus Einwohnerzahl und abgestuftem Bevölkerungsschlüssel. „Die 30 Gemeinden des Bezirks Landeck können aus dem Bundespaket insgesamt 4,6 Millionen Euro lukrieren. Der Bund übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten für Projekte, die zwischen 1. Juni 2020 und 31. Dezember 2021 begonnen werden oder deren Finanzierung durch die Corona-Pandemie nicht mehr möglich ist“, erklärt Pfurtscheller.

Pfurtscheller: „Die Gemeinden sind nicht nur die erste und wichtigste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch der größte öffentliche Investor im Land."
  • Pfurtscheller: „Die Gemeinden sind nicht nur die erste und wichtigste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch der größte öffentliche Investor im Land."
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