Pontlatzkaserne
91 Rekruten in Landeck feierlich angelobt – mit VIDEO

Mit der Hand an der Fahne wird durch Rekruten stellvertretend für ihre Kameraden das Gelöbnis gesprochen.
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LANDECK (otko). In der Landecker Pontlatzkasere wurden am 1. Februar 91 Grundwehrdiener feierlich angelobt. Für LH Günther Platter sind das Bundesheer und der Grundwehrdienst unverzichtbar.

Angelobung von 91 Rekruten

"Ich gelobe..." – so tönte es vergangenen Freitagvormittag durch die Landecker Pontlatzkaserne. 91 Soldaten von der Pionier- und Sicherungskompanie des Militärkommandos Tirol wurden feierlich angelobt. Die Soldaten leisten seit Jänner dieses Jahres ihren Präsenzdienst beim Österreichischen Bundesheer.
Der stellvertretende Militärkommandant von Tirol, Oberst Gerhard Pfeifer konnte als militärisch Höchstanwesender zahlreiche Angehörige und Ehrengäste begrüßen. Unter anderem nahmen LH Günther Platter, LHStv Josef Geisler, LA Benedikt Lentsch, BH Markus Maaß, Bgm. Wolfgang Jörg, die Stadträte Johannes Schönherrund Roland König sowie BPK Werner Hauser und Markus (PI Landeck) teil.

Fahnenabordnungen und Traditionsvereine

Den Rahmen zu dieser Feier bildeten der Feldzeichentrupp des Militärkommandos Tirol und ein Ehrenzug des Stabsbataillons 6, sowie eine Fahnenabordnung der Kaiserschützen aus dem Oberland. Für die musikalische Umrahmung dieses Festaktes sorgte die Militärmusik Tirol unter der Leitung von Vizeleutnant Gerold Oberhauser. Der besinnliche Teil des Festaktes wurde vom katholischen Militärseelsorger, Militäroberkurat Hans-Peter Schiestl sowie vom evangelischen Militärseelsorger Richard Rotter gestaltet.

Wertvoller Beitrag zur Sicherheit

"Es gebührt Dank, dass sie den beschwerlichen Weg des Militärdienstes gewählt haben. Sie haben nun ihre Grundausbildung abgeschlossen und sind heute angetreten, um ihr Treuegelöbnis abzulegen. Sie zeigen dadurch deutlich, dass die Begriffe 'Treue, Vaterland und Heimat' nicht leere Worthülsen sind", betonte Oberst Pfeifer und: "durch ihren Dienst beim Bundesheer tragen sie nicht nicht nur zur Sicherheit beim Heer sondern auch zur Sicherheit im ganzen Land bei."
Stadtchef Wolfgang Jörg zollte in seinen Grußworten den Rekruten für ihre Bereitschaft, den Dienst beim Österreichischen Bundesheer abzuleisten und damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Allgemeinheit zu erbringen,Respekt. "Mit den Pionieren wird die Kaserne in Landeck aufgewertet. Auch im Sinne des Katastrophenschutzes ist dies für Landeck und das Oberland wichtig."

Standort Landeck erhalten

LH Günther Platter brachte abermals deutlich zum Ausdruck, dass der Kasernenstandort Landeck für den Katastrophenschutz unverzichtbar ist. "Das Bundesheer ist eine Versicherung, dass wir in Frieden leben können. Dazu brauchen wir auch den Grundwehrdienst", so Platter. Gerade in Wien sei ein Auflassen der Pontlatzkaserne in Landeck öfter Thema gewesen. "Wir haben die Angriffe militärisch, strategisch abgewehrt und werden weiter beharrlich daran arbeiten, dass der Standort nicht nicht aufgegeben wird. Ohne die Kaserne in Landeck wären wir nicht in der Lage gewesen die Katastrophe in Galtür 1999 und das Hochwasser 2005 zu bewältigen", unterstrich der Landeshauptmann.

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