AK Tirol rät: Keine Panik bei dubiosen Zahlungsaufforderungen per eMail

TIROL. Immer wieder versuchen unbekannte Betrüger mit dreisten Forderungen, Druck auf Konsumenten auszuüben, um an deren Geld zu gelangen. Die AK Tirol hat auch bereits mehrfach vor derartigen Praktiken gewarnt und rät zu besonderer Aufmerksamkeit.

Aktuell erhielten viele Tiroler höchst dubiose Mahnungen per eMail: Angebliche Anwälte oder Inkassobüros fordern darin Geld für nie bestellte Waren oder Dienstleistungen. Deshalb fragten die Konsumenten verunsichert bei den AK Experten nach, ob und wie sie darauf reagieren sollen und ob sie Zahlungen leisten müssen, um mögliche Schwierigkeiten zu vermeiden.

„Hier gilt: Ignorieren, löschen und keine Anhänge öffnen! Und natürlich weder Zahlungen leisten, noch irgendwelche persönlichen (Bank-)Daten per eMail bekannt geben!“, betonen die Konsumentenschützer der AK Tirol.

Frei erfundene Behauptungen

Konkret wird in diesen eMails behauptet, dass der automatische Abzug vom Bankkonto für angeblich bestellte Ware nicht durchgeführt werden konnte. Falls nicht eine Gesamtsumme mit Mahngebühren und Kosten der vermeintlichen Anwaltskanzlei bezahlt würde, wird mit erheblichen Bußgeldern, zum Teil auch mit einem Gerichtsverfahren gedroht. Details zum angeblich kostenpflichtigen Vertrag würden sich in einer angehängten ZIP-Datei finden.

Im Betreff steht bei derartigen Nachrichten oft „Ihre Bestellung/Zahlung ist storniert“, „Die Zahlung Ihrer Bestellung wurde storniert“ oder z. B. „Ihre Konto-Lastschrift konnte nicht durchgeführt werden“. Als Absender kursieren zwar die verschiedensten Namen, der Inhalt der eMails variiert aber nur geringfügig.

Hier zum Vergleich ein Beispiel derartiger Forderungen:

„Sehr geehrte Konsumentin/Sehr geehrter Konsument!

WICHTIGE DATEN ZU IHRER ABRECHNUNG.
Der automatische Abzug von Ihrem Bankkonto für die Bestellung vom 02.08.2013 konnte nicht durchgeführt werden. Es wurden alle Buchungen bis zum 24.09.2013 berücksichtigt.

Weitere Einzelheiten Ihrer Abrechnung und die Kontodaten sehen Sie im angehängten Ordner.

Der Rechnungsbetrag der Bestellung ist 137,32 Euro. Unsere Kanzlei wurde gebeten die fällige Gesamtsumme für Ihre Bestellung einzufordern. Dabei wird Ihnen eine Mahngebühr von 25,00 Euro in Rechnung gestellt und die Kosten unserer Beauftragung von 55,58 Euro
.
Falls Sie die Überweisung verweigern sehen wir und gezwungen ein Gerichtsverfahren gegen Sie zu eröffnen. Wir geben Ihnen bis zum 28.09.2013 die letzte Chance die Summe zu überweisen.

Mit freundlichen Grüßen
Jona Springinklee“

AK Tipps:

· Die eMails am besten ignorieren bzw. (ungeöffnet) löschen!
· Nicht auf diese eMails antworten.
· Keinesfalls die Anhänge (ZIP-Dateien) öffnen, weil sie Viren oder Trojaner enthalten können.
· Anti-Viren-Programme regelmäßig aktualisieren.
· Nicht unter Druck setzen lassen und im Zweifel rechtlichen Rat einholen.

Wer verdächtige eMails erhält und verunsichert ist, kann sich bei den AK Konsumentenschützern unter der kostenlosen Hotline 0800 22 55 22-1818 erkundigen.

Autor:

Marion Prieler aus Landeck

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