Auf historischen Wegen in das neue Jahr

Das Bild zeigt das Vorstandsteam der Via Claudia Augusta Transnational EWIV am Hauptplatz von Landsberg: Ernst Hornstein, Dr. Siegfried Gohm (beide Tirol), Giorgio D‘Agostini (Italien), Mag. Christoph Tschaikner (vorne, Transnational), Paul Iacob, Rudolf Zündt (beide Bayern) und Dr. Walter Stefan (Tirol).
  • Das Bild zeigt das Vorstandsteam der Via Claudia Augusta Transnational EWIV am Hauptplatz von Landsberg: Ernst Hornstein, Dr. Siegfried Gohm (beide Tirol), Giorgio D‘Agostini (Italien), Mag. Christoph Tschaikner (vorne, Transnational), Paul Iacob, Rudolf Zündt (beide Bayern) und Dr. Walter Stefan (Tirol).
  • Foto: Via Claudia Augusta Transnational EWIV
  • hochgeladen von Daniel Schwarz

BEZIRK LANDECK. Die historische Römerstraße Via Claudia Augusta war nicht nur die wesentliche Verkehrsverbindung von Italien über Tirol nach Bayern. Sie ist auch heute noch eine verbindende Kulturachse. Drei Vereine, die sich mit der Historie dieser Wegstrecke beschäftigen, in drei Ländern Bayern, Tirol und Italien sind die Träger dieser Idee, seit vielen Jahren. Jeder dieser Vereine ist an sich autark und dennoch gibt es eine konstruktive Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg. „Wir tun uns hier leichter, da wir in einem vereinten Europa ohne Grenzen leben und arbeiten, so Paul Iacob der Vorsitzende des Bayerischen Vereins und seit dem vergangenen Jahr auch turnusgemäß der Präsident der Europäischen Zusammenarbeit der Einzelvereine.

Via Claudia Augusta Transnational ist in verschieden Aktionsbereiche untergliedert und wird vertreten durch den Präsidenten. Ihm zur Seite steht die Vorstandschaft mit den Vorsitzenden der Länder. Der Geschäftsführer, Christoph Tschaikner erledigt die Aufgaben die aus der Vorstandschaft definiert werden und an ihn übertragen sind. Aufgaben- bereiche erklären sich in der Forschung und Archäologie zur historischen Trasse der Via Claudia Augusta. „Wir wissen einiges aus der Vergangenheit jedoch gibt es immer noch Lücken auch zur genauen Wegstrecke im Detail“ so Iacob. Bei Erdarbeiten in den ver- schiedenen Regionen werden ebenfalls mitunter neue Erkenntnisse gewonnen. Oftmals werden auch unerwartet Reste einer ehemaligen Bebauung oder Anlage gesichtet. Dies feuert natürlich die Neugierde an und ermöglicht weitere Forschungen.

Als weitere Aufgabe ist die Tourismusachse zu verstehen und wird von den Touristikern entlang der Trasse entsprechend bearbeitet. Ob die Fußwanderung oder die Biketour auf der Trasse von Donauwörth bis Algund oder noch weiter bis zur Adria — ein großes Feld für traumhafte sportliche Erlebnisse.
Die Vermarktung von regionalen Produkten über die Imagemarke „Via Claudia“ ist in einem neuen Aufbaustadium. “Wir sehen hierin große Chancen für unsere heimischen Produzenten in den 3 Ländern“ so der Geschäftsführer Tschaikner. Es wurde bereits eine Wein Destination mit Prädikatisierung durchgeführt, die auch in den kommenden Jahren ihre Fortsetzung finden wird.

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