Ried im Oberinntal: Anonymer Beschwerdebrief
Aufregung wegen notwendiger Wegsanierung

Bgm. Elmar Handle: "Für mich als Bürgermeister hat der Bürger mit seinen Rechten oberste Priorität."
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  • Bgm. Elmar Handle: "Für mich als Bürgermeister hat der Bürger mit seinen Rechten oberste Priorität."
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RIED IM OBERINNTAL. (lisi). Am 9. Juni erreichte die Redaktion der Bezirksblätter Landeck ein anonymer Beschwerdebrief. Der Kritikpunkt ist eine Wegsanierung in den Rieder Ortsteil „Frauns.“ Bürgermeister Elmar Handle bezieht hierzu Stellung, erklärt die Sachlage und bekräftigt die große Dringlichkeit dieses Bauvorhabens.

Haltlose Vorwürfe

Im anonymen, recht beleidigenden und persönlichen Schreiben heißt es vorwurfsvoll: „In Ried wird vom Bürgermeister ein Weg nach Frauns ohne Erlaubnis der Besitzer saniert und vergrößert. Wieder mal eine tolle Aktion von ihm. Alle versuchen, es zu vertuschen und schön zu reden.“
Der Rieder Bürgermeister Elmar Handle  zeigt sich verwundert und ortet hier eine mutwillige Aktion gegen die Gemeindeführung. Er bezieht zu den Vorwürfen Stellung: „Die Sanierung des Fraunsweges war auf Grund des desolaten Straßenzustands unumgänglich, da die Straße nicht mehr gefahrlos befahrbar war“ und: „Für die Gemeinde Ried ist ohne den zu sanierenden Weg, zumindest in der bisherigen Form, die Erreichbarkeit des Ortsteils Frauns in Frage gestellt. Des weiteren schreibt der anonyme Schreiber über eine „Riesenaufregung der Bauern und Grundbesitzer“ und: „Sie werden einfach vor die Tatsachen gestellt und sollen jetzt unter Druck diesem Wahnsinn zustimmen“, kleiner Nachsatz im Schreiben: „Weil sonst muss die Gemeinde wahrscheinlich um ein riesen Geld den Schaden beheben!“

„Der Bürger mit seinen Rechten hat Priorität“

Einen vorgeworfenen "Druck", den die Gemeindeführung scheinbar ausübt, dementiert Bürgermeister Elmar Handle ganz klar: „Der Auftrag der Gemeinde Ried war es, den Fraunsweg in seinem bisherigen Verlauf und der bestehenden Breite durch eine neue Asphaltdecke zu sanieren“ und: „Bei der Umsetzung der Sanierungsarbeiten wurden wir von Seiten der Grundbesitzer darauf aufmerksam gemacht, dass sie durch die Neuasphaltierung bei der Bewirtschaftung ihrer Felder Probleme bekämen. Daraufhin wurde die Sanierung von mir als Bürgermeister sofort gestoppt und mit den Grundeigentümern gemeinsam an einer Lösung gearbeitet“ und: „Die im Zuge der Baumaßnahmen berührten Grundflächen der Anrainer wurden im Einvernehmen mit den Grundstücksbesitzern so geregelt, dass die Gemeinde die entsprechende Arrondierungsflächen bis hin zur Asphaltkante mit Humus ausgleichen wird.“
Auch der demokratische Gedanke hat bei Elmar Huter stets Priorität, wie er bekräftigt: „Für mich als Bürgermeister hat der Bürger mit seinen Rechten oberste Priorität – natürlich gibt es bei einer Projektplanung und -umsetzung immer wieder Situationen, welche der Bürgermeister in seinem Amt vorab nicht erkennt und daher nicht von vornherein verhindern kann.“ Sein abschließender Appell: „Es muss für eine Gemeinde möglich sein, ihr Wegnetz sicher und funktionsfähig zu halten.“

Bgm. Elmar Handle: "Für mich als Bürgermeister hat der Bürger mit seinen Rechten oberste Priorität."
Ein anonymer Briefeschreiber kritisiert in seinem Schreiben Entscheidungen der Rieder Gemeindepolitik.
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